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11.09.2012

04:25 Uhr

Wirtschaftswachstum

Monti sieht blühende Zukunft für Italien

Italiens Ministerpräsident Mario Monti trotzt der Rezession. Er sagte in einem Fernseh-Interview, das kommende Jahr werde sein Land ins Plus führen. Eine genaue Prognose gab er nicht - aber einen Grund.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti sagt Wachstum voraus. Reuters

Italiens Ministerpräsident Mario Monti sagt Wachstum voraus.

New YorkItaliens Wirtschaft wird nach Aussagen von Ministerpräsident Mario Monti im kommenden Jahr wieder wachsen. Dies sei auf sinkende Zinsen für das Land zurückzuführen, sagte Monti im Interview mit dem TV-Sender CNBC, das bereits am Samstag in Italien aufgenommen und am Montag in den USA ausgestrahlt wurde.

"Grund für dieses Wachstum werden sinkende Zinsen sein, weil die unangemessen hohen Zinsen auf italienische Staatsanleihen noch nicht die besseren Fundamentaldaten der italienischen Wirtschaft und der Staatsfinanzen widerspiegeln." Eine genaue Prognose für 2013 nannte Monti nicht.

Italien befindet sich derzeit in einer Rezession. Die Wirtschaft schrumpfte von April bis Juni bereits das vierte Quartal in Folge. Experten gehen davon aus, dass Italiens Bruttoinlandsprodukt 2012 zwischen zwei und 2,4 Prozent sinken wird.

Italien könnte einer der Profiteure des Anleihenkaufprogrammms der Europäischen Zentralbank sein. Die EZB hatte am Donnerstag ein Programm zum Ankauf von Staatsanleihen angekündigt, mit dem die Refinanzierungskosten kriselnder Euro-Staaten gesenkt werden sollen. Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Länder mit den Euro-Rettungsschirmen verbundene Reformauflagen akzeptieren.

Der italienische Wirtschaftsminister Vittorio Grilli hatte am Samstag erklärt, die Regierung in Rom habe nicht die Absicht, sich um das Angebot der Europäischen Zentralbank zu bemühen.

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Von

rtr

Kommentare (11)

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Marktbeobachter

11.09.2012, 06:16 Uhr

Helmut Kohl hat uns auch diesen Quatsch mit den blühnenden Landschaften aufschatzen wollen. Und ? Brachland

selberdenker

11.09.2012, 06:48 Uhr

Dumm nur - nicht die EZB leiht italienischen Unternehmen Geld, sondern die italienischen Banken. Und wer schreibt denen vor, wem sie es zu geben haben? Mit Spekulationen kann man doch mehr verdienen, zumal im Ausland.

MIRO

11.09.2012, 08:28 Uhr

Monto hat mal wieder zuviel geschnüffelt!
Die Folge sind immer Halluzinationen.gez.walterwerner.de

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