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25.02.2015

15:31 Uhr

Wladimir Putin zur Ukraine

Verhalten Kiews „hat etwas von Völkermord“

Wladimir Putin verschärft im Ukraine-Konflikt erneut den Ton. Das Vorgehen Kiews gegenüber der Bevölkerung der Ostukraine erinnere an einen „Genozid“. An der Grenze zu Estland und Lettland startete Russland Manöver.

Der Kreml-Chef vergleicht das Verhalten der Regierung in Kiew gegenüber der Ostukraine mit einem Völkermord. ap

Russlands Präsident Wladimir Putin

Der Kreml-Chef vergleicht das Verhalten der Regierung in Kiew gegenüber der Ostukraine mit einem Völkermord.

Moskau/BerlinFür den russischen Präsidenten Wladimir Putin erinnert das Verhalten der Regierung in Kiew gegenüber der Bevölkerung in der Ostukraine an einen „Genozid“. Vor der Presse in Moskau sagte der Staatschef am Mittwoch, in der Region gebe es bereits Hunger und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) spreche von einer humanitären Katastrophe. In dieser Situation die Menschen von Erdgaslieferungen abzuschneiden, „hat schon etwas von Völkermord“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Putin äußerte sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem zyprischen Präsidenten Nicos Anastasiades. Russland hatte vor zehn Tagen damit begonnen, von prorussischen Rebellen kontrollierte Gebiete in der Ostukraine mit Erdgas zu beliefern. Die Rebellen hatten zuvor mitgeteilt, die von ihnen gehaltenen Gebiete würden nicht mehr vom ukrainischen Gaskonzern Naftogas beliefert.

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Gleichzeitig startete Russland einen Tag nach der Teilnahme der Nato an einer Militärparade zum estnischen Unabhängigkeitstag ein mehrtägiges Manöver an der Grenze zu Estland und Lettland. Die Übungen mit rund 2000 Soldaten in der Region Pskow seien bis Samstag vorgesehen, sagte die Sprecherin des russischen Verteidigungsministeriums, Irina Kuglowa, der Nachrichtenagentur AFP. Einer der Höhepunkte wird demnach der Massenabsprung von Fallschirmjägern sein. Seit Beginn der Ukraine-Krise hat Russland immer wieder mit Militärmanövern seine ehemals sowjetischen Nachbarn sowie den Westen provoziert.

Am Dienstag hatten rund hundert britische, spanische, lettische und litauische Soldaten an der Seite von rund 1300 estnischen Kameraden an einer Militärparade zum Unabhängigkeitstag teilgenommen. Auch zwei US-Panzerfahrzeuge sowie mehrere niederländische Panzer beteiligten sich an der Parade in Narva direkt an der Grenze zu Russland. Kommentatoren sahen darin ein deutliches Signal an Russland, dass sich die Nato ihrer Bündnistreue verpflichtet fühlt. Litauen kündigte am selben Tag an, wegen des Ukraine-Konflikts vorübergehend wieder die Wehrpflicht einzuführen.

Kommentare (27)

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Herr Dr. Michael Klein

25.02.2015, 15:44 Uhr

Wollen die USA einen 3. Weltkrieg?

Die Psychopathen in Washington wollen in der Tat den Dritten Weltkrieg anfangen.

Sie wollen Russland kaltstellen wie damals die Sowjetunion, als sie den Ölpreis abstürzen ließen, wodurch der UdSSR sukzessive die Devisenreserven ausgingen.

Dieses Mal ist es jedoch komplett anders: damals waren die USA der größte Gläubiger auf der Welt, heute sind sie mit 18 Billionen Staatsschulden der größte Schuldner auf der Welt.

Sie können ihr Deficit Spending nur durchhalten, wenn sie die Dollar-Inflationierung weiter exportiern können. Die sich massiv verstärkende "Dollar Rejection", die insbesondere von den BRICS-Staaten vorangetrieben wird, sorgt jedoch dafür, dass die USD-Inflation repatriiert wird - "All the pigeons come home", wie es G. Edward Griffin so wunderbar auf den Punkt gebracht hat.

Dieser Dritte Weltkrieg wird kein kalter bleiben, zumal auch China die USA schon morgen pleite gehen lassen könnte. Russland wird sich im Extremfall verteidigen, und zwar MIT ALLEN MITTELN.
Damit ist Deutschland mit dran. Ich gehe davon aus, dass zunächst die strategischen Militärbasen Ramstein und Rhein-Main Air Base ausgeschaltet werden. Das heißt für mich, dass ich schon bald meine Heimat verlassen muss. Dies ist KEIN Witz. Albert Einstein wird Recht behalten: "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der Dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im Vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."

Ein herzliches DANKESCHÖN an die Bankster des dollarbasierten Falschgeldsystems!

Herr Dr. Michael Klein

25.02.2015, 15:45 Uhr

Warum machen alle Medien bei der Kriegstreiberei der Amerikaner mit?

Sind denn deutsche Journalisten nur noch US-Marionetten?

Nicht nur mir fällt auf, dass es inzwischen immer mehr dieser Marionetten in deutschen Redaktionsstuben gibt.

Pressefreiheit?

Wer hat nicht das Gefühl, von den Medien manipuliert oder gar belogen zu werden?
Bislang galt es als "Verschwörungstheorie", dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt das Gehirn waschen.

Die Leitmedien im deutschsprachigen Raum sind wie gleichgeschaltet.
Sie berichten nur noch nach den Regeln der Politischen Korrektheit, betreiben im Interesse der USA Kriegshetze gegen Russland und unterdrücken den freien Informationsfluss.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gilt als eine der renommiertesten deutschen Zeitungen. Dieses Bild hat jetzt auch der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer erschüttert.

Willy Wimmer, der verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, sagt:

"Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung."

Wie bitte?

Das US-Außenministerium kann darüber bestimmen, ob und welche Artikel in der renommierten und angeblich so unabhängigen FAZ erscheinen?

Es sind solche Aussagen, welche derzeit nicht nur unter Journalisten für erhebliche Unruhe sorgen. Denn in dem neuen Sachbuchbestseller von Udo Ulfkotte "Gekaufte Journalisten" wird detailliert beschrieben, wie die großen Journalisten der Leitmedien uns Bürger im Interesse der Mächtigen manipulieren.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wie souverän ist Deutschland?

Herr Dr. Michael Klein

25.02.2015, 15:47 Uhr

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

Von den Lügenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

China & Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

Das westliche Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Krieg ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich wieder eine eigene, neue Weltwährung etablieren zu können.

Die USA ist im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

Die USA tauschen seit Jahren weltweit wertvolle Rohstoffe gegen "wertlose" Dollar!

Mit ihrer Weltährung Dollar musste jedes Land im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära war Washington in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

Er bekämpfte das alte System.

Aus diesem Grund ist Putin den USA bzw. deren Regierungen ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Lügenmedien verteufelt.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

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