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30.04.2014

13:08 Uhr

Wochenmarkt-Aktion

Griechen kämpfen um kostenlose Lebensmittel

Auf mehreren Wochenmärkten in Athen werden kostenlose Lebensmittel an Hilfsbedürftige verteilt. Dabei kommt es zu Tumulten und Rangeleien. Für die Händler hat die Aktion doppelten Nutzwert.

Hilfsbedürftige Griechen streiten sich um kostenloses Obst und Gemüse. dpa

Hilfsbedürftige Griechen streiten sich um kostenloses Obst und Gemüse.

AthenTumulte und Streit bei der Vergabe kostenloser Lebensmittel in Griechenland: Bauern und Lebensmittelhändler der Wochenmärkte haben am Mittwoch in zahlreichen Armenvierteln kostenlos Obst, Gemüse und Fisch an hilfebedürftige Menschen verteilt. Tausende Menschen standen Schlange und rissen sich um die Gratis-Lebensmittel. Im einigen Stadtteilen, wie in Kolonos in Westathen, kam es dabei zu Tumulten und Rangeleien, wie das Fernsehen zeigte.

Wochenmarkt-Händler hatten die Aktion organisiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie selbst keine Gewinne mehr machen können. Zudem protestieren sie gegen geplante Änderungen bei der Vergabe von Lizenzen für den Verkauf von Lebensmitteln auf Wochenmärkten. Die Regierung will neue Lizenzen nur an „echte Bauern“ vergeben, um Zwischenhändler auszuschließen und die Preise zu senken.

Bei der Aktion am Mittwoch wurden nach Gewerkschafts-Angaben mehrere hundert Tonnen Lebensmittel und Gemüse verteilt. In Griechenland liegt die Arbeitslosigkeit bei 27 Prozent. Arbeitslose erhalten Hilfe für ein Jahr. Danach sind viele auf die Hilfe der Kirche angewiesen, die fast 250 000 Menschen mit Suppenküchen und Lebensmitteln unterstützt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

30.04.2014, 14:00 Uhr

Zitat : Griechen kämpfen um kostenlose Lebensmittel

- das machen mittlerweile Studenten und Rentner bei uns auch !

An den mittlerweile fast 1000 Tafeln werden 1,5 Mio. Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Sonst würden diese nicht mehr überleben !

15 % der Bevölkerung sind regelrecht verarmt !

Uns geht es aber nach wie vor sehr gut !!!!!

.

Account gelöscht!

30.04.2014, 14:43 Uhr

Wenn die Armen Menschen Banken wären dann würde übernacht ein Hilfpaket geschnürt....

und das ist also das vielgepriesene Europa....

und in Brüssel erschleichen sich Menschen noch ne Lohnerhöhung...und die EZB mitarbeiter haben versucht sich vertraglich einen "Inflations schutz" ihrer gehälter zu erstreiten...

UNfassbar.... Danke Helmut... das du uns das eingebrockt hast....

DAS WAR NICHT der DEAL... weder für uns noch für die Menschen im Süden ist das was abgeht tragbar.

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