Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.12.2013

12:02 Uhr

Xi Jinping

Chinas Präsident macht Reformen zur Chefsache

Um nicht geradewegs in eine Krise zu steuern, ist China auf Reformen angewiesen. Nun hat Präsident Xi Jinping die Pläne für neue Wirtschafts- und Sozialreformen zur Chefsache erklärt.

Chinas Präsident Xi Jinping kümmert sich nun persönlich um die nötigen Wirtschaftsreformen. dpa

Chinas Präsident Xi Jinping kümmert sich nun persönlich um die nötigen Wirtschaftsreformen.

PekingChinas Präsident Xi Jinping wird persönlich über die Umsetzung der neuen Wirtschafts- und Sozialreformen wachen. Xi übernehme den Vorsitz der hierfür gebildeten Lenkungsgruppe, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Der Schritt könnte Befürchtungen an den Märkten entgegenwirken, dass Einzelinteressen wie die von Staatsunternehmen die Reformen verhindern könnten. Im vergangenen Monat hatte China die umfangreichsten Reformen seit fast drei Jahrzehnten beschlossen, darunter eine Lockerung der Ein-Kind-Politik und eine weitere Liberalisierung der Märkte.

Reformen: China schafft Umerziehungslager ab

Reformen

China schafft Umerziehungslager ab

Chinesische Arbeitslager sollen der Vergangenheit angehören. Der Volkskongress beschloss die Abschaffung des Zwangs-Systems, das seit 1957 existiert. Auch die Lockerung der Ein-Kind-Politik ist jetzt offiziell.

Mit Xi an der Spitze dürfte die neue Arbeitsgruppe bedeutender werden als die bestehende staatliche Kommission für die Umstrukturierung der Wirtschaft. Diese hatte in den 90er Jahren massive Wirtschaftsreformen erarbeitet, die zur Schließung unrentabler Staatsbetriebe und zum Verlust von Millionen Arbeitsplätzen führte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×