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04.01.2005

13:31 Uhr

Zehn Tote bei Anschlag mit Tanklaster

Attentäter töten Gouverneur von Bagdad

In Bagdad haben Rebellen erneut etliche Menschen bei Anschlägen getötet. Unter den Opfern ist auch der Gouverneur und Bürgermeister der irakischen Hauptstadt.

HB BAGDAD. Ali Al-Haidari ist der ranghöchste Vertreter der irakischen Führung, der seit einem Anschlag auf den Chef des Regierenden Rates im Mai getötet wurde. Bei dem neuen Vorfall wurden zehn weitere Menschen durch Schüsse der Attentäter verletzt, berichtete der staatliche irakische Fernsehsender Irakija.

Zuvor waren bei einem Selbstmordanschlag auf einen Polizeiposten zehn Personen getötet worden. 56 weitere wurden nach Polizeiangaben verletzt. Viele von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Attentäter hatte den Polizeikontrollpunkt vor der schwer gesicherten so genannten Grünen Zone mit einem Tanklaster gerammt. Das Fahrzeug war darufhin explodiert. In der Grünen Zone befinden sich verschiedene Regierungsgebäude sowie die britische und die US-Botschaft.

Bereits an den Vortagen waren bei Selbstmordanschlägen zahlreiche Angehörige der Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Bei einem Anschlag am Montag in der Nähe der Zentrale der Partei von Ministerpräsident Ajad Allaui kamen zwei Polizisten und ein Zivilist ums Leben. Außerdem tötete eine Explosion am Montag drei britische Staatsbürger in Bagdad. Dies meldete das britische Außenministerium.

Seit Wochen versuchen Aufständische, mit Anschlägen die für den 30. Januar geplanten Wahlen im Land zu torpedieren.

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