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03.12.2016

13:33 Uhr

Zeit nach Präsidentschaft

Spekulationen über Obama TV

Das Ende von Barack Obamas Amtszeit naht. Doch wie geht es für den Präsidenten beruflich weiter? Seine kritischen Äußerungen zur Berichterstattung lassen vermuten, dass er zukünftig im Mediengeschäft einsteigt.

Spekulationen zufolge könnte Obama nach seiner Amtszeit einen eigenen Fernsehsender ins Leben rufen. dpa

Barack Obama

Spekulationen zufolge könnte Obama nach seiner Amtszeit einen eigenen Fernsehsender ins Leben rufen.

WashingtonDie wiederholten Äußerungen des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama über die Informationsgesellschaft in Zeiten sozialer Medien haben Spekulationen befördert, wonach er nach seiner Zeit im Weißen Haus einen eigenen Fernsehsender ins Leben rufen könnte. Doch Obamas Kommunikationsdirektorin Jen Psaki erteilte derlei Mutmaßungen am Freitag eine klare Absage. "@POTUS ist interessiert an den Änderungen im Informationskonsum der Menschen", twitterte sie. Der Präsident (President of the United States, POTUS) hege aber nicht die Absicht, sich nach seinem Ausscheiden aus dem Amt ins Medienbusiness zu begeben.

USA: Wichtige Daten

Bevölkerung

Die 324,33 Millionen starke Bevölkerung der Vereinigten Staaten besteht aus einem bunten Mix verschiedenster Kulturen. So sind rund 72,4 Prozent der Gesamtbevölkerung weiß mit einer größtenteils europäischen Abstammung. Rund 13,3 Prozent sind Afroamerikaner und etwa 5,6 Prozent Asiaten.

Unabhängig davon sind 17,61 Prozent der Bevölkerung Lateinamerikaner, 82,39 Prozent Nicht-Hispanics.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote beträgt in den USA 4,85 Prozent (Juni 2016). Bei 324,33 Millionen Einwohnern sind das immerhin 15,73 Millionen Menschen ohne Job.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist seit 2006 stetig gewachsen. So ist es in der Zeit von 13.855 Milliarden auf 17.947 Milliarden US-Dollar (2015) gestiegen. Für 2016 liegen die Prognosen bei 18.558 Milliarden US-Dollar.

Fläche

Die Vereinigten Staaten belegen mit ihrer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern Platz drei der größten Länder weltweit. Einzig Russland und Kanada liegen flächenmäßig noch vor dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, China liegt auf Platz 4. Zum Vergleich: Das kleine Deutschland liegt mit seinen 357.168 Quadratkilometern weit hinter den Spitzenreitern.

Sprache

Der Großteil der amerikanischen Bevölkerung spricht zwar Englisch, allerdings ist das nicht die Amtssprache. Das liegt daran, dass die Vereinigten Staaten keine festgelegte Amtssprache haben. So wird zum Beispiel in den an Mexiko angrenzenden Staaten oftmals Spanisch ebenso häufig verwendet wie Englisch. Auch Chinesisch, Deutsch oder Französisch und viele weitere Sprachen sind im Land vertreten.

Psaki reagierte damit offenbar auf einen Beitrag vom selben Tag auf der Internetseite Mic news. Dort hieß es, Obama erwäge, seine „eigene Mediengruppe“ zu starten. Seit dem Wahlkampf um seine Nachfolge und dem Sieg des rechtspopulistischen Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl Anfang November äußerte sich Obama wiederholt besorgt über die Art und Weise der Informationsverbreitung und -verarbeitung. Dem „New Yorker“ sagte er unlängst, das heutige Mediengeschäft bedeute: „Alles ist wahr, und nichts ist wahr.“

Die Fähigkeit, falsche Informationen und „wilde Verschwörungstheorien“ zur Herabsetzung der Opposition auszustreuen ohne widerlegt zu werden – all das habe sich „beschleunigt“ und trage dazu bei, die Wählerschaft zu polarisieren und jegliches gemeinsame Gespräch erheblich zu erschweren.

Von

afp

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