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02.06.2014

12:57 Uhr

Ziel bekräftigt

Georgien will in die EU

Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili macht deutlich, dass das Ziel seines Landes weiterhin ist, der Europäischen Union beizutreten. Aus Russland sehe man „keine Signale einer Provokation“.

Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Kanzleramt in Berlin. dpa

Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Kanzleramt in Berlin.

BerlinDer georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili hat das Ziel seines Landes bekräftigt, der Europäischen Union beizutreten. „Meine Hoffnung ist, dass auch die georgische Bevölkerung an dieser großartigen demokratischen Übung eines Tages teilnehmen kann“, sagte Garibaschwili am Montag in Berlin mit Blick auf die Wahl zum Europäischen Parlament. 80 Prozent der Bevölkerung in Georgien befürworteten einen Kurs der Integration in EU und Nato, fügte er bei einem Auftritt in der Konrad-Adenauer-Stiftung hinzu. „Es ist klar, dass Georgien der EU beitreten will.“

Das Kaukasus-Land wird am 27. Juni auf dem EU-Gipfel zunächst ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen, das Garibaschwili als Meilenstein bezeichnete. Denn es werde die Annäherung an die EU unumkehrbar machen. „Wir haben bisher keine Signale einer Provokation oder Drucks“, betonte er zugleich mit Blick auf Russland, das gegen die beabsichtigte Unterzeichnung des ukrainischen EU-Assoziierungsabkommens interveniert hatte. „Aber wir haben keinen Grund, entspannt zu sein.“ Umso wichtiger sei die Integration Georgiens in westliche Strukturen, weil nur das mehr Stabilität schaffe.

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Nun gärt es im russischen Hinterhof. In der von Georgien abtrünnigen und von Moskau anerkannten Teilrepublik Abchasien droht ein Volksaufstand. Die russischen Soldaten harren noch in ihren Kasernen aus.

Zugleich betonte er, dass man eine Entspannung mit Moskau suche. „Wir sollten ihnen keine Möglichkeit geben, Georgien eine Provokation vorzuwerfen.“ Garibaschwili wird am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier treffen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

02.06.2014, 13:13 Uhr

Na klar die EU nimmt jeden auf dieser Welt auf und der deutsche Steuerzahler/Arbeiter zahlt die Rechnung schön weiter.
Warum nicht auch gleich Afganistan oder den Irak in die EU mit aufnehmen...wir haben es doch. Danke an diese grünsozialistische Politikermafia als Merkel, Gabriel, Roth, Gisy, Seehofer und Co.!

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02.06.2014, 13:45 Uhr

Auch hier ein einfacher Buchungssatz:
Deutschland an Brüssel an Oligarchen. Die Nato darf dann ein paar Raketen und Truppen stationieren.
Und Oligarchen aus Georgien wollen halt auch ein paar risikofreie Milliarden einsacken. Wäre ja wohl gemein, wenn das nur die in RO, BG und UKR dürften. Gerechtigkeit muss schliesslich sein, auch unter den Oligarchen in Osteuropa bzw. Westasien inzwischen ;-)

Account gelöscht!

02.06.2014, 13:45 Uhr

Endlich mal wieder ein Land, das Netto-Zahler ist!

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