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06.01.2005

16:10 Uhr

„Diese Welt ist heimgesucht worden von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Menschengedenken.“
(Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Neujahrsansprache)

„Wir haben den Überlebenden gegenüber die Pflicht, eine zweite Welle des Todes zu verhindern, die diesmal vermeidbare Ursachen hat.“ (UN-Generalsekretär Kofi Annan auf der Krisenkonferenz in Jakarta angesichts von möglicherweise 200 000 Flutopfern)

„Ich habe Krieg durchgemacht, ich habe Tornados gesehen, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.“
(US-Außenminister Colin Powell über die Verwüstungen in der Provinz Aceh im Norden Sumatras)

„Als die Welle kam, hob sie alles und jedermann mit sich meterweit in die Höhe und riss dann alles ins Meer zurück.“

(Tauchlehrer Dave Brown auf Phukets internationalem Flughafen am Neujahrstag)

„Die Stärke des Bebens im Indischen Ozean konnten wir dennoch recht genau messen, nur gab es kein Netzwerk, um die örtlichen Behörden vor der Flutkatastrophe zu warnen.“

(Ozeanograph Vasily Titov von der amerikanischen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) in Seattle in den ersten Tagen nach der Katastrophe)

„Sie haben die Kinder übereinander gestapelt. Ich musste sie hochheben, um zu sehen, ob meine Söhne darunter sind.“
(Die indische Witwe G. Sharda auf der Suche nach ihren beiden Söhnen in der Leichenhalle im südostindischen Cuddalore)

„Es ist einfach unglaublich, die Masse von Menschen, die in der ganzen Region getötet wurde. Das ist einfach unvorstellbar.“

(Bertram Bähr vom Technischen Hilfswerks (THW), der mit einem Suchtrupp das völlig zerstörte Hotel Sofitel in Khao Lak durchkämmte, wo zahlreiche Deutsche umgekommen sind)

„Das kann sich keiner vorstellen, keine Kamera vermitteln.“
(Norbert Dietrich, ehrenamtlicher Krisenhelfer aus Mainz, nach seiner Rückkehr aus Phuket)

„Wir haben Leichen aus dem Sand gezogen, die Zerstörung ist unvorstellbar. Die Menschen stehen vor dem Nichts, wir verteilen Nahrungsmittel und Kleidung, um die schlimmste Not zu lindern. Jetzt benötigen wir Medikamente wegen der drohenden Seuchengefahr.“
(Pater Arputham, der im Auftrag der Malteser Soforthilfe in Südindien leistet, in den ersten Tagen nach der Katastrophe)

„Unvorstellbares Leid und Zerstörung sind über die Menschen gekommen. Die Katastrophe zeigt uns, dass wir in einer Welt leben, und in der ganzen Welt rücken die Menschen zusammen“
(Bundespräsident Horst Köhler in seinem Spendenaufruf)

„Die ganze deutsche Nation ist solidarisch.“
(Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin zu den rund 150 Millionen Euro an Privat- und Firmenspenden in Deutschland)

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