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09.09.2014

13:04 Uhr

Zulauf für IS stoppen

UN will Islamisten-Rekruten ausbremsen

Die Mitgliedsstaaten sollen verhindern, dass ihre Bürger zu radikalen Islamisten werden– so liest sich die Resolution der UN. Sie sieht eine Verschärfung der nationalen Gesetze vor – ob das Erfolg hat, muss sich weisen.

Viele Muslime stellen sich gegen den Islamischen Staat im Irak und Syrien, sie wollen ihre Religion nicht länger von den Terroristen missbraucht sehen. Diese erhalten indes weiter Zulauf. dpa

Viele Muslime stellen sich gegen den Islamischen Staat im Irak und Syrien, sie wollen ihre Religion nicht länger von den Terroristen missbraucht sehen. Diese erhalten indes weiter Zulauf.

New York Der UN-Sicherheitsrat will die Rekrutierung radikaler Ausländer durch militante Gruppen wie die Islamisten-Miliz IS erschweren. Das Gremium fordert die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in einem Resolutionsentwurf auf, Gesetze zu ändern, um etwa die Ausreise von Bürgern als schwerwiegende Straftat zu werten, wenn damit die Absicht verbunden ist, eine militante Organisation im Ausland zu unterstützen. Die USA legten den Entwurf den 14 anderen Mitgliedern des Sicherheitsrats am Montag vor. Die Resolution soll für die 193 UN-Mitgliedsstaaten bindend sein.

Anlass für den Entwurf ist insbesondere der Aufstieg der IS, die seit einigen Monaten große Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat. Aber auch Gruppen wie der syrische Al-Kaida-Flügel, die Nusra Front, sind auf dem Vormarsch. Nach Angaben britischer Experten am King's College in London reisten rund 12.000 Kämpfer aus 74 Nationen nach Syrien oder in den Irak aus, um die Extremisten dort zu unterstützen. Großbritannien plant den Einzug von Reisepässen zu erleichtern, um Ausreisen zu stoppen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

09.09.2014, 13:41 Uhr

Deutschland wird sich hier wohl verweigern mit unseren Politikern! Terroristen müssen eine 2. Chance zur Wiederholung der taten erhalten!

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