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30.06.2011

16:55 Uhr

Bei einer Mahnwache für von der Armee getötete Demonstranten. Quelle: dapd

Bei einer Mahnwache für von der Armee getötete Demonstranten.

Damaskus/Istanbul18 verbotene Parteien und zahlreiche unabhängige Regimegegner gründeten heute einen „Nationalen Zusammenschluss der Kräfte des demokratischen Wandels“. Dem Zusammenschluss gehören nach Angaben von Gründungsmitgliedern auch Oppositionelle aus dem Ausland und ein Vertreter der Handelskammer von Damaskus an.

Nach einer ersten Konferenz der Opposition in einem Damaszener Hotel vergangenen Montag hatten zahlreiche Angehörige der jungen Protestbewegung, die Präsident Baschar al-Assad seit Mitte März herausfordert, erklärt, sie wollten keinen Dialog mit dem Regime. Derartige Konferenzen seien nutzlos. Sie würden dem Assad-Regime ermöglichen, den falschen Eindruck zu erwecken, es habe damit begonnen, demokratische Reformen einzuleiten.

Nach Angaben von Aktivisten kam es in der Stadt Aleppo erstmals zu größeren Demonstrationen gegen das Regime. Anhänger der Protestbewegungen stellten Videos von Kundgebungen ins Netz, deren Ursprung nicht überprüft werden konnte.

Exil-Oppositionelle in der Türkei berichteten, in Dörfern der syrischen Provinz Idlib seien am Mittwoch 16 Menschen von den Sicherheitskräften getötet worden. Am Donnerstag seien Panzer in Richtung der Stadt Latakia unterwegs gewesen.

Von

dpa

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