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31.08.2013

14:20 Uhr

Zuwanderung

Mehr Beschäftigte aus Euro-Krisenländern

Die Zahl der Beschäftigten aus den krisengeplagten Ländern Europas ist deutlich gestiegen. Doch einige von ihnen scheitern auch an der Arbeitsplatzsuche in Deutschland und werden zu Hartz-IV-Empfängern.

Zum Arbeiten nach Deutschland: Viele junge Erwachsene im Süden Europas müssen ihr Land verlassen, um eine Stelle zu finden. dpa

Zum Arbeiten nach Deutschland: Viele junge Erwachsene im Süden Europas müssen ihr Land verlassen, um eine Stelle zu finden.

BerlinImmer mehr Menschen aus Euro-Krisenländern arbeiten in Deutschland. Wie die „Bild“-Zeitung am Samstag unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete, waren Ende Juni insgesamt 491.000 Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen hierzulande sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder verfügten über einen Mini-Job.

Das waren demnach acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 25 Prozent mehr als Anfang 2011.

Hintergrund der Zuwanderung sind die Massenarbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern, von der vor allem jüngere Menschen stark betroffen sind. In diesem Zusammenhang stieg laut „Bild“-Zeitung allerdings auch die Zahl in Deutschland lebender Hartz-IV-Empfänger aus den Euro-Krisenstaaten.

Zwar finden dem Bericht zufolge viele der Zuwanderer in Deutschland neue Jobs, ein Teil scheitert jedoch auch bei der Arbeitsplatzsuche.

Während allerdings etwa bei Griechen und Spaniern die Zunahme bei Erwerbstätigen höher ist als die der Hartz-IV-Empfänger oder sich zumindest ungefähr die Waage hält, ist bei Zuwanderern aus den Nicht-Euro-Staaten Rumänien und Bulgarien die Zahl der Hartz-IV-Empfänger laut „Bild“ etwas drei mal so hoch wie die der Erwerbstätigen

Von

afp

Kommentare (14)

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Lutz

31.08.2013, 14:42 Uhr

Das ist der absolute Wahnsinn was in Europa abgeht. Es ist an der Zeit Brüssel einzustampfen und zum Bewährten zurückzukehren.

Dieses Konstrukt kann nur scheitern.

allesStudierte

31.08.2013, 14:56 Uhr

letztens wurde noch behauptet, die einwanderer aus Rumänien und Bulgarien hätten fast alle Hochschulabschlüsse und wären besser ausgebildet als die Deutschen. Was stimmt denn nun wieder in der Volksverblödung?

Account gelöscht!

31.08.2013, 14:58 Uhr

Die Aussage: "Der Euro ist ein voller Erfolg"

kann ja nun langsam nicht mehr aufrecht erhalten werden...

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