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21.10.2014

19:50 Uhr

Zwei neue Hinweise

Schweden will U-Boot-Suche fortsetzen

Die Schweden geben nicht auf: Zwei neue Hinweise bestätigen die Vermutung, dass sich eine ausländische Macht in schwedischen Gewässern bewegt. Deshalb soll die Suche weitergehen.

Vor der Küste bei Stockholm

Aufnahmen zeigen unbekanntes Unterwasserobjekt

Vor der Küste bei Stockholm: Aufnahmen zeigen unbekanntes Unterwasserobjekt

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StockholmDas schwedische Militär will die Suche nach einem mysteriösen Unterwasserfahrzeug einen weiteren Tag fortsetzen. Einsatzleiter Anders Grenstad sagte am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz in Stockholm, man habe hunderte Tipps aus der Bevölkerung bekommen. Zwei davon seien sehr ernst zu nehmen.

Insgesamt habe man nun fünf Hinweise darauf, dass sich eine ausländische Macht in schwedischen Gewässern befinde oder befunden habe. Weitere Bilder gebe es aber nicht. „Dass jemand die schwedische Souveränität verletzt, ist absolut inakzeptabel“, sagte Grenstad.

Zu den eigenen Beobachtungen wollte der Militärchef keine Angaben machen. „Wir haben eigene Observationen gemacht, aber noch nicht ausgewertet“, sagte Grenstad. Einen Bericht der Zeitung „Aftonbladet“, dem zufolge am Dienstag ein russischer Sender aus dem Wasser gezogen wurde, konnte er nicht bestätigen. „In der Regel werden wir informiert, wenn etwas Interessantes gefunden wird, und das wurden wir nicht.“

Putin spricht...

über Krieg und Frieden

„Russland hat keine Absicht, Krieg gegen das ukrainische Volk zu führen.“
am 4.3. in einer Pressekonferenz

„Wenn ich will, kann ich in zwei Wochen Kiew einnehmen.“
am 01.09. in einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, das dieser öffentlich machte. Die russische Seite erklärte im Anschluss, das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.

über Rüstung

„Die Militarisierung des Weltraums und die US-Stützpunkte in Europa und Alaska, direkt an unserer Grenze, nötigen uns zu einer Reaktion.“
am 10.09. in einer Pressekonferenz

über die Zukunft der Ostukraine

„Russland behält sich das Recht vor, alle vorhandenen Mittel zu nutzen, sollte es in östlichen Regionen der Ukraine zu Willkür kommen.“
am 4. 3. in einer Pressekonferenz

„Diese Gebiete (im Süden und Osten der Ukraine) waren als Neurussland historisch ein Teil des Russischen Reiches. Erst in den 1920er Jahren wurden die Territorien von den Bolschewiken der Ukraine gegeben. Gott weiß warum.“
am 17. 4. im russischen Staatsfernsehen

„Es müssen umgehend substanzielle inhaltliche Verhandlungen anfangen - nicht zu technischen Fragen, sondern zu Fragen der politischen Organisation der Gesellschaft und der Staatlichkeit im Südosten der Ukraine.“
am 31. 8. vor dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe

über die Führung der Ukraine

„In der Ukraine gibt es bislang keine legitime Macht, mehrere Staatsorgane werden von radikalen Elementen kontrolliert.“
am 18. 3. in der Rede an die Nation

„Sind sie da jetzt völlig verrückt geworden? Panzer, Schützenpanzerwagen und Kanonen! (...) Sind sie total bekloppt? Mehrfachraketenwerfer, Kampfjets im Tiefflug! (...) Sind sie dort jetzt völlig bescheuert geworden, oder was?
am 17. 4. im russischen Staatsfernsehen

über den Westen

„In der Ukraine überschritten die westlichen Partner die rote Linie, verhielten sich grob, verantwortungslos und unprofessionell.“
am 18.3. in der Rede an die Nation

„Die Vereinigten Staaten dürfen in Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Libyen agieren, aber Russland soll es verwehrt sein, seine Interessen zu verteidigen.“
am 18.3. in der Rede an die Nation

über Russen im Ausland

„Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden die Russen zu einem der größten geteilten Völker der Welt. Millionen von Menschen gingen in einem Land ins Bett und erwachten in einem ganz anderen und wurden zur nationalen Minderheit.“
am 18.3. in der Rede an die Nation

„Ich glaube daran, dass die Europäer, vor allem aber die Deutschen, mich verstehen werden (...). Unser Land hatte das starke Bestreben der Deutschen nach Wiedervereinigung unterstützt. Ich bin sicher, dass sie das nicht vergessen haben und rechne damit, dass Bürger Deutschlands das Bestreben der russischen Welt, ihre Einheit wiederherzustellen, (...) ebenfalls unterstützen werden.“
am 18.3. in der Rede an die Nation

Die Zeitung hatte am Dienstagmittag berichtet, ein schwedisches Militärboot sei mit einem russischen Sender kollidiert, der daraufhin an die Oberfläche geschwommen sei. Oberbefehlshaber Sverker Göranson wies das zurück und sagte, es habe sich um eine Boje gehandelt.

Am Vormittag hatte Göranson den Verteidigungsausschuss über das Geschehen in den Schären vor Stockholm unterrichtet. Verteidigungsminister Peter Hultqvist sagte, dass Schweden reagiere, sei ein wichtiges Signal ans Ausland.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Volker Birk

21.10.2014, 15:36 Uhr

Wer soll das noch glauben, nachdem das Nessie-Foto bereits gefälscht war?

Thomas Brendler

21.10.2014, 17:08 Uhr

Schon wieder.... Der Anti-Russen Journalismus (Propaganda...??) nervt. Niemand weiss was es ist (wenn es überhaupt etwas ist), aber es ist mit Sicherheit "Russisch". Das wird einfach so geschrieben, ohne jegliche, belastbare Grundlage.

Frau Ich hier

21.10.2014, 17:20 Uhr

Gibt es auch noch Nachrichten, die nicht im Konjunktiv geschrieben werden?

Hätte, sollte, könnte und Co. gehören in das Märchenbuch und nicht in die Nachrichtensparte.

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