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09.01.2013

12:49 Uhr

DIW-Prognose

Deutsche Wirtschaft wächst kräftig – aber erst 2014

Die Konjunkturaussichten hellen sich nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) spürbar auf. In diesem Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,9 Prozent steigen. 2014 wird es viel besser.

Glänzend sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft. dpa

Glänzend sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft.

BerlinDie deutsche Wirtschaft kommt nach Einschätzung des Berliner DIW dank der guten Nachfrage im Inland 2014 kräftig in Schwung. Es sei ein Wachstum von mehr als zwei Prozent möglich – nach 0,9 Prozent im laufenden Jahr, teilten die Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch mit. Vor allem die gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte den privaten Konsum beflügeln. Zudem dürfte die Nachfrage nach deutschen Exportgütern werde in den nächsten Monaten wieder steigen.

"Die wirtschaftliche Entwicklung ist in Deutschland noch immer erheblich kräftiger als im Rest der Währungsunion, obwohl die derzeit schwache Nachfrage aus Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden die deutsche Wirtschaft belastet", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

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Größter Hemmschuh für die deutsche Wirtschaft sei die immer noch andauernde Krise und Rezession im Euroraum, welche die Unternehmen zu spüren bekämen. In Jahresverlauf 2013 hellten sich die Aussichten für die Exportwirtschaft aber dank der anziehenden Weltwirtschaft wieder auf. "Mit den verbesserten Absatzaussichten dürften die Unternehmen zudem wieder vermehrt investieren, zumal dies bei den derzeit günstigen Finanzierungsbedingungen besonders attraktiv ist", sagte DIW-Experte Simon Junker.

Auch die deutsche Industrie berappelt sich langsam, hat ihren schwachen Auftakt ins Schlussquartal 2012 bei weitem nicht wettmachen können.

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Nach einem starken Produktionsrückgang im Oktober ergibt sich für November ein geringfügiger Anstieg um 0,2 Prozent, wie aus Zahlen des Wirtschaftsministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Bankvolkswirte hatten einen Zuwachs um 1,0 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Rücksetzer im Oktober schwächer ausgewiesen als bisher. Anstatt einer Rückgangs um 2,6 Prozent ergibt sich nun ein Minus von 2,0 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Produktion im November um 2,9 Prozent und lag damit weiter im roten Bereich.

Das Ministerium wertete die aktuellen Zahlen dennoch als Stabilisierung. Im gesamten Schlussquartal werde die Produktion aber vermutlich unter dem Niveau des dritten Quartals liegen. Am Dienstag hatte die Regierung einen deutlichen Auftragsrückgang für November gemeldet, der jedoch einem kräftigen Anstieg im Oktober folgte.

Kommentare (15)

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karstenberwanger

09.01.2013, 12:41 Uhr

und die nächste Honecker-News...

Karin

09.01.2013, 12:50 Uhr

Hört doch endlich mal mit dem Lügen auf!!! Der Binnenmarkt liegt am Boden wie noch nie in der BRD-Geschichte!!!!

Das einzige was noch einigermaßen funktioniert sind die Exporte. Wobei die Deutschen ja demnächst bald auf den Mond, Mars oder auf den Müll exportieren können. Da der Markt auch weltweit irgendwann gesättigt sein wird!!!!!

Ghost

09.01.2013, 13:13 Uhr

Kann mich noch an 2011 erinnern da lautete eine Nachricht so ähnlich nur war das Datum nicht 2014 sondern 2013 ist doch echt seltsam.

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