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13.01.2010

10:52 Uhr

Keine Kreditkarten

Fed will Verschuldung junger Menschen bremsen

Nach der Immobilienblase kämpfen die USA mit den ausufernden Kreditkartenschulden. Als Sofortmaßnahme reguliert die Fed nun die Kartenvergabe an junge Amerikaner - Sie dürfen ohne Elternbürgschaft oder eigenes Einkommen nicht mehr mit Plastikgeld jonglieren

Plastikgeld: Fed will junge Menschen vor Verschuldung schützen. dpa

Plastikgeld: Fed will junge Menschen vor Verschuldung schützen.

HB WASHINGTON. In den USA erhalten junge Erwachsene künftig schwerer eine Kreditkarte. Die US-Notenbank Fed veröffentlichte entsprechende neue Verbraucherschutzregeln.

Danach dürfen die Banken Kreditkarten nicht mehr uneingeschränkt an Kunden unter 21 Jahren aushändigen. Nur wenn die jungen Leute nachweisen können, dass sie über genügend Mittel verfügen oder ihre Eltern oder andere für sie bürgen, können sie eine Kreditkarte bekommen.

Die neuen Bestimmungen, die am 22. Februar in Kraft treten, sollen den Kunden auch mehr Transparenz bringen. So soll verhindert werden, dass die Zinsen im ersten Jahr nach Eröffnung eines Kontos erhöht werden. Gebühren für Kreditkarten werden außerdem begrenzt.

Die Bedingungen für die Vergabe von Kreditkarten wurden im Zuge der Finanzkrise verschärft. Die Kreditkartenbranche war in die Kritik geraten, weil sie einerseits vom Staat finanziell gestützt wurde, ihre Kunden aber zunehmend durch hohe Gebühren und Zinsen unter Druck gerieten.

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