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22.01.2010

11:16 Uhr

Klarstellung aus Peking

China setzt seine Geldpolitik fort

Die chinesische Notenbank hat klargestellt, dass sie weiterhin eine moderat-lockere Geldpolitik betreiben wird. Nachdem der Hinweis darauf im jüngsten Bulletin des Statistikamtes gefehlt hatte, waren an den Märkten Spekulationen über einen Kurswechsel laut geworden.

Bauarbeiter in Shaghai: China bleibt bei seiner Geldpolitik. Reuters

Bauarbeiter in Shaghai: China bleibt bei seiner Geldpolitik.

HB PEKING. Die chinesische Zentralbank bleibt bei ihrer moderat-lockeren Geldpolitik. Notenbankchef Zhou Xiaochuan sagte am Freitag einem TV-Sender, die Zentralbank werde 2010 an ihrer Zinspolitik festhalten, um Stabilität und Kontinuität zu sichern. "Der Schwerpunkt wird auf Flexibilität und Effizienz liegen, um das Wachstum zu stärken und die Inflationserwartungen im Griff zu behalten", sagte Zhou. "Zudem wird die Kreditpolitik sicherstellen, dass sie bei den entscheidenden Wirtschaftssektoren ankommt."

In der Mitteilung des Statistikamtes zu den Wachstumsdaten vom Donnerstag hatte der Verweis auf die "moderat-lockere Geldpolitik" gefehlt. Das hat Spekulationen geschürt, dass die Zentralbank ihre Strategie ändern könnte. Investoren zogen nach Berechnungen des Analysehauses EPFR Global von Freitag aus Sorge, dass China verstärkt gegen Spekulationsblasen an Finanzmärkten vorgehen könnte, die 18. Woche in Folge Geld aus China-Fonds ab.

Kommentare (1)

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Erwin

23.01.2010, 10:09 Uhr

Klar muss China weitermachen - sie sind bankrott !
Das kommunistische Regime hat Angst vor Aufruhr in der bevölkerung.
Gleiches Spiel hier in unserer "Demokratie" :-(

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