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21.01.2008

11:29 Uhr

Neue Zahlen

Erzeugerpreise steigen nur langsam

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im vergangenen Jahr deutlich langsamer gestiegen als 2006. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 2,0 Prozent, im Jahr zuvor waren es noch 5,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

HB WIESBADEN. Während 2006 noch die Energie der Hauptpreistreiber war, lag die Teuerungsrate im vergangenen Jahr dort bei lediglich 0,2 Prozent.

Davon profitierten jedoch die Privatkunden kaum: Haushaltskunden wurden beim Strom mit einem Plus von 4,1 Prozent stärker zur Kasse gebeten als die Weiterverteiler (1,2 Prozent) und Sondervertragskunden, die sich sogar über leicht sinkende Preise freuen konnten (minus 0,6 Prozent). Insgesamt war Strom um 1,6 Prozent teurer als 2006.

Auch beim Gas sah die Entwicklung ähnlich aus. Erdgas wurde den Angaben zufolge 2006 insgesamt zwar um 2,6 Prozent billiger, doch mussten Haushaltskunden tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr (plus 3,0 Prozent). Ortsversorgungsunternehmen (minus 6,1 Prozent), Weiterverteiler (minus 3,9 Prozent) und Industriekunden (minus 0,3 Prozent) konnten sich dagegen über Preisabschläge freuen. Mineralölerzeugnisse verteuerten sich im Jahresmittel um 2,4 Prozent.

Den größten Anteil an der Steigerung der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte 2007 insgesamt hatten Vorleistungsgüter mit einem Plus von 4,1 Prozent. Dabei verteuerten sich vor allem Futtermittel für Nutztiere (plus 27,8 Prozent) sowie Metalle und Halbzeug (7,1 Prozent). Die Verbrauchsgüter legten um 2,5 Prozent im Jahresmittel zu, wobei Milcherzeugnisse (10,9 Prozent), Geflügelfleisch (14,6 Prozent) sowie Fette und Öle (10,4 Prozent) zweistellige Steigerungsraten aufwiesen.

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