Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.08.2014

15:13 Uhr

Landtagswahlen in Sachsen

CDU mahnt Landesverband zu Distanz zur AfD

CDU-Generalsekretär Tauber teilt einen Rundumschlag aus: Die AfD sei rückständig, habe alte Familienbilder und unbrauchbare europapolitische Ideen. Die Kritik zielt jedoch vor allem auf den eigenen Landesverband Sachsen.

Er sieht seine Partei vor allem in der Europapolitik meilenweit von der AfD entfernd: CDU-Generalsekretär Peter Tauber. dpa

Er sieht seine Partei vor allem in der Europapolitik meilenweit von der AfD entfernd: CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

BerlinDie Bundes-CDU hat die sächsische Landespartei zu einer klaren Distanzierung von der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) gemahnt. Die CDU-Führung sei ganz klar der Ansicht, dass es mit der AfD aus maßgeblichen Gründen keine Zusammenarbeit geben könne, sagte Generalsekretär Peter Tauber am Dienstag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin. "Das gilt für den Bund und die Länder", betonte er.

So gebe es etwa bei den europapolitischen Vorstellungen beider Parteien keine Gemeinsamkeiten. Die AfD stehe zudem "für ein rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild", habe keine Themen von morgen, sei nicht integrativ, sondern spalte am Ende das Land, sagte Tauber.

Gastbeitrag Frank Schäffler: Die FDP darf nicht sozialdemokratisch werden!

Gastbeitrag Frank Schäffler

Die FDP darf nicht sozialdemokratisch werden!

Nur ein klarer Kurs der Bundesspitze hilft der FDP in Sachsen, Brandenburg und Thüringen bei den schwierigen Landtagswahlen, meint FDP-Rebell Frank Schäffler. Doch die Parteispitze hat anderes vor: Annäherung an die SPD.

Am Vortag hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel vom sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) gefordert, eine Zusammenarbeit mit der AfD klar auszuschließen. In Umfragen liegt die Partei derzeit bei rund sieben Prozent und dürfte daher wohl den Sprung in den Dresdner Landtag schaffen.

Tillich, der an der CDU-Präsidiumssitzung nicht teilnahm, hat eine Zusammenarbeit mit der AfD nach der Wahl nicht eindeutig ausgeschlossen. Derzeit regiert in dem Bundesland die CDU gemeinsam mit der FDP. Erklärtes Ziel ist es, dieses Bündnis fortzusetzen.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Jens Großer

26.08.2014, 15:56 Uhr

"Das gilt für den Bund und die Länder"

Denn "die Partei, die Partei, die hat immer Recht".

Und natürlich folgt die CDU der Aufforderung der SPD! Wenn ich die Argumente von diesem Tauber lese dann könnte man genauso denken das dies die SPD oder auch die Grünen von sich gegeben haben. Und das ist der Grund warum DIESE CDU so unwählbar geworden ist. Man erkennt keinen Unterschied mehr zu der SPD und den Grünen. Irgendwo kann sich die CDU vor allem mit der SPD zu einer Einheitspartei zusammenschließen und es würde wahrscheinlich nicht mal auffallen!

Die AfD setzt klar auf die Familie von Mann-Frau-Kinder. Das ist laut CDU also ein "rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild"? - Was ist nur aus dieser Partei geworden?!

Außerdem hat die AfD "keine Themen von morgen, sei nicht integrativ, sondern spalte am Ende das Land" - Na glücklicherweise haben wir die CDU die Deutschland in eine goldene Zukunft führen wird. Man sieht ja wie es diese Partei kaum erwarten kann die drängenden Probleme der Gesellschaft zu lösen!

Danke Herr Tauber Sie bestätigen einmal mehr meine Meinung!

Herr Jens Großer

26.08.2014, 17:06 Uhr

Was schreiben Sie denn hier?

Die AfD sitzt überhaupt NICHT mit der CDU in einer Fraktion im EU-Parlament!
Die CDU ist in der EVP-Fraktion und die AfD in der EKR-Fraktion.

Außerdem sehe ich auch nicht das sich die AfD der CDU anbiedert. Vor allem von den sächsischen AfD-Politikern hört man da gar nichts! OK bei Lucke sieht das schon etwas anders aus.

Das mit den Sanktionen gegen Russland (war keine einstimmige Abstimmung) und die Sache mit dem TTIP ist innerhalb der AfD sehr umstritten.

Ich rate der AfD aber auch davon ab sich allzu sehr mit der CDU einzulassen. Das würde nicht gut ausgehen!

Herr rainer korth

26.08.2014, 18:53 Uhr

Einfach unglaublich, wie mir der AFD umgegangen wird. Sie ist eine demokratische Volkspartei.Es wird Zeit, das das Volk die Wahrheit erfährt. Der Financrash ist unvermeidbar.Die Staatsschulden in Europa u. den USAsteigen expotentiell,-am Ende steht der Kollaps des Systems. der Eurowahn von Merkel u. co. muss aufhören. Seid 2008 befinden sich alle Südländer im wirtschaftlichen Tiefflug-u. Massenarbeitslosigkeit ist dramatisch. Merkel und der Euro macht Europa kaputt.
Spästestens 2017 wird Frankreich aus dem Euo gehen, dann ist dieses sinnlose Währngsexperiment gescheitert.Merkel und Schäuble hat mehrfach Gesetze u. Verträge gebrochen(LISSABON U MAASSTRICH).Herr Tauber liegt ja völlig daneben, weil er Angst hat seinen Posten zu verlieren, wie andere Politiker auch- einfach gewissenlos.Ein Land muss immer die Währung haben, die ihrer Wirtchaftskraft entspricht. Wenn vom Bürger nichts kommt, ist der Crash vorprogramiert.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×