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13.05.2011

18:02 Uhr

Neue Details

Navy Seals fürchten sich vor Bin-Laden-Rache

Ein Kommando der Navy Seals tötet Al-Kaida-Chef Osama bin Laden. Jetzt fürchten die Soldaten selbst um ihr Leben - und immer neue Details über die Tötung Bin Ladens werden öffentlich. Die US-Regierung ist alarmiert.

Zwei Soldaten der Navy Seals sichern sich ab. Quelle: Navy Seals

Zwei Soldaten der Navy Seals sichern sich ab.

WashingtonDie US-Spezialeinheit, die Osama bin Laden tötete, hat alles mit Helmkameras gefilmt. Die Aufnahmen geben ein minutiöses Bild vom Übergriff auf den Terroristenführer, wie der US-Fernsehsender CBS am Freitag berichtete. Die Soldaten der Navy Seals hatten vor knapp zwei Wochen das Anwesen des Al-Kaida-Chefs im pakistanischen Abbottabad gestürmt. Nun fürchten die Einsatzkräfte um ihre Sicherheit.

Bin Laden habe sich demnach dem 25 Mann starken Kommando zum ersten Mal gezeigt, als er im zweiten Stock des Gebäudes auf den Balkon trat. Er habe eine Art Unterhemd und einen Überwurf getragen. Nachdem die Seals den Terrorchef mit ersten Schüssen verfehlt hätten, sei dieser zurück in sein Schlafzimmer geflüchtet. Der erste Soldat, der Bin Laden ins Zimmer gefolgt sei, habe zunächst die Kinder beiseite geschoben.

Als der zweite Soldat dazugekommen sei, habe sich Bin Ladens Frau vor ihn gestellt oder sei von ihrem Mann dazu gezwungen worden. Der Soldat habe sie beiseite gestoßen und dem Al-Kaida-Chef in die Brust geschossen. Ein weiteres Mitglied der Einsatztruppe habe dem Terroristen dann in den Kopf geschossen.

Die Bilder belegen nach CBS-Informationen, dass es während des 40-minütigen Einsatzes auf dem Gelände lediglich einen Schusswechsel mit Bin Ladens Kurier im Gästehaus gab. Der Mann eröffnete das Feuer und wurde erschossen. Keiner der Bewohner des Haupthauses habe einen Schuss abgefeuert oder sei bewaffnet gewesen, obwohl Waffen vorhanden waren.

Die US-Einsatzkräfte fürchten unterdessen Racheakte. Wie US-Verteidigungsminister Robert Gates am Rande einer Armee-Veranstaltung in Camp Lejeune (North Carolina) erklärte, sei das Ministerium dabei, „die Sicherheit zu verstärken“, um die betroffenen Navy Seals und ihre Familien zu schützen.

Nach dem Übergriff seien über die Operation weit mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangt, als ursprünglich abgesprochen, sagte Gates. Er versicherte, dass die Identität der an der Operation beteiligten Soldaten weiterhin geschützt bleibe.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Angst_vorm_schwarzen_Mann

13.05.2011, 18:29 Uhr

Ich glaube ja sonst immer alles, was mir die Medien servieren, weil ich gelobe dass die staatlich angeordnete Gehirnwäsche bei mir fruchtet. Was ich aber nicht glaube, ist dass sich ein Navy Seal vor Rache fürchtet. Sonst wäre er wohl Altenpfleger geworden und kein Navy Seal. Ich glaube sogar, dass noch nicht mal die Ehefrau eines Navy Seals weiß, dass er einer ist. Vielleicht ist die Organisation der Navy Seals in der Gesamtheit im Ziel von Racheakten. Nur wann ist sie das nicht? Ein Navy Seal bringt sich in Gefahr, ist bereit für sein Land zu sterben und dringt deshalb direkt bis zum Feind vor. Und dann macht er sich zuhause in die Hose, weil einer Rache schwört? Handelsblatt auf Blöd-Zeitungsniveau. Ich lach mich schlapp.

Account gelöscht!

13.05.2011, 19:12 Uhr

Völlig richtig. Ist aber eher dem Niveau vom Spiegel zu vergleichen. Immer pro Grünen Partei und immer dagegen. Wenn man sich das Impressum anschaut weiß man auch warum. Fast nur Redakteure mit abgebrochenem Studium mit Studiumschwerpunkt Politik, dazu hats dann wohl dann auch nicht gereicht.

ADLER1

13.05.2011, 19:43 Uhr

Habe selten so einen dämlichen Bericht gelesen der absolut keine Information übermittelt.
Willkommen auf AMI Niveau.............
Wer so etwas schreibt und veröffentlicht macht sich nur lächerlich

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