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01.03.2017

12:53 Uhr

Wahl in den Niederlanden

Wilders-Partei rutscht in Umfrage ab

Die Freiheitspartei (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders hat zwei Wochen vor der niederländischen Parlamentswahl einige Wählerstimmen eingebüßt. Die Partei von Ministerpräsident Rutte steht nun an erster Stelle.

Verschärfte Asylpolitik

Harte Zeiten für Migranten in den Niederlanden

Verschärfte Asylpolitik: Harte Zeiten für Migranten in den Niederlanden

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AmsterdamZwei Wochen vor der niederländischen Parlamentswahl ist die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders in der Wählergunst auf den zweiten Platz abgerutscht. Wilders' Freiheitspartei (PVV) kam in der am Mittwoch veröffentlichten Peilingwijzer-Umfrage auf 15,7 Prozent. In Führung schob sich die Partei VVD von Ministerpräsident Mark Rutte, für die derzeit 16,3 Prozent stimmen würden. Wilders versucht, im Wahlkampf mit einem harten Anti-Islam-Kurs zu punkten. Zuletzt hatte er Marokkaner als „Abschaum“ bezeichnet, der die Straßen unsicher mache.

Die Wahl in den Niederlanden ist die erste von drei Abstimmungen in einem EU-Gründungsmitglied in diesem Jahr. Auch in Frankreich und in Deutschland, wo ebenfalls neue Parlamente gewählt werden, setzen rechtspopulistische Parteien wie der Front National und die AfD auf eine Kombination aus Anti-EU-Kurs und Abgrenzung gegen Ausländer, um Wähler zu gewinnen.

Wilders und die Ent-Islamisierung

Eine Seite Wahlprogramm

Das Wahlprogramm von Geert Wilders mit dem Titel „Die Niederlande wieder unser“ umfasst gerade mal auf eine A4-Seite. Wenn es nach dem Rechtspopulisten gegangen wäre, dann „hätte eine Briefmarke“ auch ausgereicht. Wilders will vor allem eins: Die „Ent-Islamisierung der Niederlande“.

Gegen die „Massen-Immigration“

Zunächst will er die „Massen-Immigration“ stoppen. Dazu sollen die Grenzen geschlossen und weder Flüchtlinge noch Migranten aus muslimischen Ländern aufgenommen werden.

Koranverbot als Symbol

Dann soll der Islam aus den Niederlanden verbannt und soweit es geht verboten werden. Wilders will alle Moscheen und muslimische Schulen schließen. Der Koran wird – wenn es nach ihm geht – verboten. Das Koranverbot, so hatte er in einem Interview erläutert, sei eher symbolisch zu verstehen. Denn im Internet sei der Koran ja frei verfügbar. Er plane jedenfalls keine Razzien in Wohnungen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Sven NSA Euro

01.03.2017, 17:59 Uhr

Ich sage nur MH17, wer den Befehl zum Abschuss des Flugzeugs über der Ukraine gab und wer es verschweigt.
Ist das die niederländische Demokratie den tatsächlichen Mörder zu schützen?

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