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19.05.2017

15:37 Uhr

Wahlpanne

Fehler bei der NRW-Wahl belasten AfD

Die Landtagswahl in NRW ist nicht gänzlich ohne Pannen ausgekommen. In drei Wahlbezirken kam es zu Fehlern – immer auf Kosten der AfD. In Mönchengladbach wurden die Stimmen für die Partei kurzzeitig für ungültig erklärt.

Bei der Auszählung der Stimmen kam es vereinzelt zu Pannen. dpa

Landtagswahl in NRW

Bei der Auszählung der Stimmen kam es vereinzelt zu Pannen.

MönchengladbachBei der NRW-Landtagswahl sind in einem Wahlbezirk in Mönchengladbach alle Stimmen für die AfD für ungültig erklärt worden. Es sei zu einem Fehler bei der Stimmauszählung gekommen, teilte die Stadt am Freitag mit. Die „Rheinische Post“ hatte zuerst über den Fall berichtet. Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahl vom vergangenen Sonntag habe der umgehend korrigierte Fehler nicht.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hatte die rechtspopulistische Partei im Bezirk „Altenheim Eicken“ 7,6 Prozent der Erststimmen, allerdings keine gültige Zweitstimme erhalten. Aufgrund dieses kuriosen Ergebnisses wurde eine Neuauszählung veranlasst. Das Ergebnis: Alle 37 Zweitstimmen für die AfD sind gültig. Die Partei hatte 8,6 Prozent der Stimmen erhalten. Wie es zu dem Fehler kommen konnte, war zunächst nicht bekannt.

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„Der Wahlvorstand hat sich vergaloppiert“, sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. „Sowas darf nicht passieren.“ Auf ihrer Facebook-Seite kritisierte die AfD die fehlerhafte Auszählung.

Auch in Gütersloh kam es zu Pannen. In den Bezirken 31 und 82 wurden nach Angaben der Kreisverwaltung die Ergebnisse der AfD und der ADD (Allianz Deutscher Demokraten) bei der Übermittlung vertauscht. Die Fehler seien jedoch korrigiert worden. Eine Neuauszählung habe es nicht gegeben.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr richard roehl

19.05.2017, 16:06 Uhr

Das sieht für mich nach der Spitze eines Eisbergs aus. Hat es in der Vergangenheit ja auch schon u.a. in Bremen und Hamburg gegeben, aber wenns zu Lasten der AFD geht, ist es wohl ein Kavaliersdelikt. In diesem Fall von Panne zu sprechen, ist wohl ein Witz, da steckt doch eher Methode hinter. Schon erstaunlich, dass Vertreter dieser Bananenrepublik den Rest der Welt oberlehrerhaft mit Wahlbeobachtern beglücken will, wo sie doch hier am meisten vonnöten sind

Herr Peer Kabus

19.05.2017, 17:50 Uhr

Nicht umsonst hat die AfD den Antrag auf Wahlbeobachter für die BTW gestellt.

Die sich permanent wiederholenden Benachteiligungen bei Wahlzettel-Auszählungen sprechen für ein System, das mit Demokratie nicht mehr viel zu tun hat. Gleiches gilt für Zerstörung von Wahlplakaten und Angriffe auf lokale Einrichtungen und Personen der AfD, die offensichtlich mit Nachsicht, wenn nicht gar mit Wohlwollen der überaus demokratischen System-Parteien geahndet werden. Jedenfalls ist mir bis jetzt noch nicht bekannt geworden, dass ein links/grüner Straftäter wegen Straftaten gegen die AfD vor Gericht gestanden hätte.

Das es so läuft, wie beschrieben, hat aus meiner Sicht damit zu tun, dass die Parteien-Diktatur die AfD ständig als undemokratisch bezeichnet und die Massen-Journaille berieselt das dumme Pack dazu mit solchen Hetzereien. Wenn wundert es, dass dann die Zustände so sind, wie es immer wieder hochkommt?

Nicht das ich für Höcke und Konsorten wäre – aber meine Stimme bekommt keine Partei, die der Parteidiktatur angehört. Und das solange nicht, bis in diesen Systemparteien die Machtpolitiker von Realpolitikern zum Teufel gejagt worden sind – und zur Rechenschaft gezogen werden.

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