Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2009

14:23 Uhr

Debatte des Monats

Schwieriges Umfeld für deutsche Chemie-Industrie

VonUtz Tillmann

Nach einem langen Aufschwung hat die deutsche Chemie-Industrie ihre Spitzenposition auf dem Weltmarkt halten können. Aber bereits 2008 bekam die Chemie den Abschwung zu spüren. Utz Tillmann - Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie – fordert die Bundesregierung auf, den Industriestandort Deutschland vor allem durch eine stärkere Forschungsförderung zu stützen.

Die deutsche chemische Industrie ist international wettbewerbsfähiger geworden. Während des Aufschwungs in den Jahren 2003 bis 2007 wuchs die Branche stärker als ihre wichtigsten Wettbewerber. Sie konnte so ihren Weltmarktanteil behaupten – während die USA, Japan oder Großbritannien Marktanteile einbüßten.

Man sieht: Die deutsche Chemie ist gerüstet, um dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu begegnen. Die Finanzmarktkrise und der weltwirtschaftliche Abschwung haben aber nun die Industrieländer erfasst. Die Rezession ist in den USA, Japan und vielen europäischen Ländern – darunter auch Deutschland – angekommen. Doch auch an den aufstrebenden Schwellenländern wie China, Russland und Indien geht die Krise nicht spurlos vorüber.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×