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26.01.2009

08:10 Uhr

Debatte des Montas

Elektroindustrie vertraut auf eigene Stärken

VonKlaus Mittelbach

Die deutsche Elektroindustrie gehört international zu den Spitzenreitern. Besonders erfolgreich verlief zuletzt der Umsatz bei den Investitionsgütern. Hier erwartet Klaus Mittelbach – Vorsitzender der Geschäftführung des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik Industrie – in diesem Jahr allerdings deutliche Einbrüche.

Der Markt für elektrotechnische und elektronische Erzeugnisse ist der größte Produktmarkt weltweit. Im Jahr 2007 hat er ein Volumen von mehr als 2,5 Bill. Euro erreicht – Software und Services nicht mitgerechnet. Zum Vergleich: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt lag 2007 bei etwas über 2,4 Bill. Euro. In den vergangenen Jahren ist der Welt-Elektromarkt durchschnittlich um 7% p.a. gewachsen, dabei in Asien am stärksten. Für 2008 geht der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie von einem globalen Wachstum in einer Größenordnung von 5% aus. 2009 dürfte sich die Dynamik angesichts der derzeitigen weltwirtschaftlichen Talfahrt allerdings spürbar abschwächen.

Der Elektromarkt in Deutschland ist unter allen Ländermärkten der fünftgrößte der Welt – hinter den USA, China, Japan und Südkorea. Für die heimische Elektroindustrie ist 2008 das fünfte Wachstumsjahr in Folge. Der Branchenumsatz – der für 12% des Gesamtumsatzes des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland steht – hat wohl in einer Größenordnung von 3 bis 4% zugelegt und ein Volumen von knapp 190 Mrd. Euro erreicht. Dabei hat sich das Geschäft mit inländischen Kunden deutlich besser entwickelt als das mit ausländischen Abnehmern.

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