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11.01.2005

13:40 Uhr

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Entwurf ihres Emittentenleitfadens veröffentlicht, um einer breiteren Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Mit ihrem künftigen Leitfaden will die BaFin börsennotierten Emittenten ihre Verwaltungspraxis zu folgenden Regelungskomplexen darstellen: Insiderpapiere; Insiderhandelsverbote (einschließlich der hiervon betroffenen Finanzinstrumente); Ad-hoc-Publizität; Geschäfte von Führungspersonen (Directors' Dealings); Marktmanipulation (soweit ein entsprechender Emittentenbezug besteht); Insiderverzeichnisse.
In diesen Bereichen haben sich die Anforderungen an die Emittenten durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG) geändert. Das AnSVG ist am 30. 10. 2004 in Kraft getreten und hat weite Teile des Wertpapierhandelsgesetzes umgestaltet. Es setzt die europäische Richtlinie über Insider-Geschäfte und Marktmanipulation vom 28. 1. 2003 in nationales Recht um. Außerdem ist am 18. 12. 2004 die Wertpapierhandelsanzeige- und Insiderverzeichnisverordnung des Bundesministeriums der Finanzen (WpAIV) in Kraft getreten, die die Pflichten der Emittenten nach dem geänderten Wertpapierhandelsgesetz weiter konkretisiert. Der Emittentenleitfaden soll den Betroffenen insbesondere die Einzelheiten der neuen Rechtslage erläutern. Die BaFin wird den Leitfaden in seiner endgültigen Fassung voraussichtlich im März 2005 veröffentlichen. Stellungnahmen sind bis zum 21. 1. 2005 möglich.
Der Entwurf ist abrufbar unter http://www.bafin.de/sonstiges/emittenten.pdf

Quelle: FINANZ BETRIEB, 11.01.2005

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