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15.03.2012

12:24 Uhr

Firmengründungen

China bleibt Top-Investor in Deutschland

Europa lockt die Chinesen und an den größten und sichersten Standort fließt ihr Geld: Mehr als 150 chinesische Unternehmen ließen sich 2011 in Deutschland nieder. Das sind deutlich mehr als etwa aus den USA.

Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten Chinas, Wen Jiabao, in Peking. dpa

Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten Chinas, Wen Jiabao, in Peking.

BerlinChina baut seine Position als führender Investor in Deutschland aus. 158 Unternehmen aus der Volksrepublik siedelten sich im vergangenen Jahr hierzulande neu an, wie die für das Standortmarketing der Bundesrepublik zuständige Gesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) am Donnerstag in Berlin mitteilte. „China ist damit der mit Abstand wichtigste Investor in Deutschland“, sagte GTAI-Geschäftsführer Michael Pfeiffer.

Auf Platz zwei kommen die USA mit 110 Projekten, die bis vor zwei Jahren noch die Rangliste anführten. Es folgen die Schweiz mit 91 und Frankreich mit 53 Neuansiedlungen. Insgesamt ließen sich 827 Unternehmen aus 33 Ländern in Deutschland nieder - 13 Prozent mehr als 2010.

„Europa ist ein riesengroßer Markt, die Investoren suchen sich hier den sichersten und größten Standort aus - und das ist Deutschland“, begründete Pfeiffer das wachsende Interesse. Steuersenkungen und vergleichsweise schwach steigende Lohnnebenkosten begünstigten diesen Trend noch. Allerdings wird weniger in Produktion, Forschung und Entwicklung investiert. Stattdessen fließt das Geld stärker in den Vertrieb und den Ausbau von Unternehmenszentralen.

Die Direktinvestitionen kommen vor allem der Fahrzeugbranche und dem Maschinenbau zugute. 21 Prozent aller Projekte kommen aus diesen Zweigen. Es folgt die Informations-, Kommunikations- und Softwarebranche mit 13 Prozent.

Von

rtr

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