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10.05.2012

17:58 Uhr

Forschungsinstitut

Neuer DIW-Präsident soll Amt im Juli antreten

Das Datum für die Wahl des neuen DIW-Präsidenten steht: Am 18. Juli soll der Posten neu besetzt werden. Vier Männer und eine Frau stehen in der engeren Auswahl.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sucht einen Nachfolger für Klaus Zimmermann. Er trat nach Kritik an seinem Führungsstil vorzeitig zurück. picture-alliance

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sucht einen Nachfolger für Klaus Zimmermann. Er trat nach Kritik an seinem Führungsstil vorzeitig zurück.

BerlinDer neue Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) soll am 18. Juli gekürt werden. In der engeren Auswahl sind vier Männer und eine Frau, teilte der Vorsitzende des DIW-Kuratoriums, Bert Rürup, nach einer Sitzung des Gremiums am Donnerstag in Berlin mit. Die Fünf seien aus einer größeren Liste von Bewerbern ausgewählt worden.

Das DIW wird seit Februar 2011 übergangsweise von dem Volkswirt Gert Wagner geleitet. Er folgte damals dem langjährigen DIW-Präsidenten Klaus Zimmermann, der nach Kritik an seinem Führungsstil vorzeitig zurückgetreten war. Wagner werde so lange an der Spitze bleiben, „bis der Neue kommt“, sagte Rürup.

Die fünf Kandidaten sind Makroökonomik-Professor Ansgar Belke von der Universität Duisburg-Essen, der Abteilungsleiter bei der Europäischen Zentralbank, Marcel Fratzscher, der Direktor des Brüsseler Center for European Policy Studies, Daniel Gros, die Münchner Professorin Dalia Marin sowie der Geschäftsführer des Ifo-Instituts in Dresden, Marcel Thum. Rürup bestätigte einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ vom Donnerstag, wonach der Berliner Makroökonom Michael Burda, bei dem Rürup angefragt hatte, am Montag auf eine Bewerbung verzichtet habe.

Die fünf Bewerber müssen sich Mitte Juli jeweils einem ausführlichem Vorstellungsgespräch stellen, an dem auch Mitarbeiter des DIW und der Berliner Wirtschaftsfakultäten teilnehmen werden, wie Rürup sagte. Das Kuratorium beschloss zudem, im DIW eine neue Abteilung für Weltwirtschaft zu schaffen. Dafür soll die bisherige Abteilung Entwicklung und Sicherheit aufgelöst werden.

Von

dpa

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