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07.06.2013

10:08 Uhr

Handelspolitik

China droht mit Gegenschlag

Nun könnten die Strafzölle der Europäischen Union die Unternehmen in Europa teuer zu stehen kommen. Nach Auflagen für Weinimporte soll es Medienberichten zufolge nun die europäischen Autobauer treffen.

Geht nun der Handelskrieg los, nach dem Motto: „Wollt ihr unsere Solarmodule nicht mehr, schmähen wir euren Wein und eure günstigen Autos? Es gibt Anzeichen, dass die chinesische Regierung die Strafzölle der EU kontert. dpa

Geht nun der Handelskrieg los, nach dem Motto: „Wollt ihr unsere Solarmodule nicht mehr, schmähen wir euren Wein und eure günstigen Autos? Es gibt Anzeichen, dass die chinesische Regierung die Strafzölle der EU kontert.

ParisDie deutsche Autobranche droht einem französischen Zeitungsbericht zufolge in den Handelsstreit zwischen China und der EU zu geraten. Das Blatt „Les Echos“ berichtete am Freitag unter Berufung auf nicht näher genannte europäische Quellen, dass die Regierung in Peking nun auch Strafzölle auf Fahrzeuge europäischer Oberklasse-Autobauer erwäge. Hintergrund seien Vorwürfe, dass die Hersteller dank Beihilfen ihre Fahrzeuge in China unter Wert verkaufen könnten. Die chinesischen Behörden prüften entsprechende Beschwerden einheimischer Autobauer. Vor allem BMW, Daimler und Audi sind in China in diesem Segment stark vertreten.

Als Reaktion auf Strafzölle der EU-Kommission auf chinesische Solarmodule hatte die Volksrepublik erst am Mittwoch eine Anti-Dumping- und Anti-Subventions-Prüfung gegen europäische Wein-Importe eingeleitet, was vor allem Frankreich treffen würde. Deutschland und andere EU-Staaten haben sich gegen die EU-Solarstrafzölle ausgesprochen, weil sie einen Handelskrieg mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt befürchten. Die europäische Solarbranche befürwortet sie jedoch, weil sich die Unternehmen durch Billigimporte aus China in ihrer Existenz bedroht sehen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

07.06.2013, 11:49 Uhr

Nun könnten die Strafzölle der Europäischen Union "die Unternehmen in Europa" teuer zu stehen kommen.

Wieder so ein undifferenziertes Gequatsche...

Was ist mit den hundertausenden von Unternehmen die quasi ausschließlich auf nationalen oder maximal europäischen Märkten arbeiten?

Die Politik der offenen Märkte ist für Europa eine Selbstmordstrategie. Einst mag das sehr erstebenswert gewesen sein, aber diese Zeiten sind vorbei.

Die EU sollte ihre Strategie en detail überprüfen.

Sonnenkoenig

01.07.2013, 14:03 Uhr

Das haben die Merkantilisten auch geglaubt.

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