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08.01.2007

05:59 Uhr

Ökonomie

Hot Papers Dezember 2006

VonOlaf Storbeck

Neuere, besonders häufig im Internet heruntergeladene Forschungsarbeiten aus den Fachbereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Finance

Hinweis: Zum Download der Arbeiten einfach auf die Titel klicken!

Volkswirtschaft

„Is Macroeconomics a Science?“ von W. Barnett (Oktober 2006) – In vielen Punkten arbeiten moderne Makroökonomen nicht wie richtige Wissenschaftler – unter anderem weil sie großem politischen Druck ausgesetzt sind, kritisiert dieses Essay.

„Innovate or Die? A critical review of the literature on innovation and performance“ von S. Brusoni, E. Cefis und L. Orsenigo (August 2006) – Die Arbeit analylisert die wissenschaftliche Literatur zur Frage, welcher Zusammenhang zwischen Innovationen und wirtschaftlicher Performance besteht. Die Autoren kritisieren, dass sich die Forscher zu einseitig auf Wissenstransfer und Humankapital konzentrieren und die Rolle des Wettbewerbs vernachlässigen.

Betriebswirtschaft

„Lucky CEOS“ von L. Bebchuk, Y. Grinstein und U. Peyer (November 2006) – Schlechte Corporate-Governance-Standarts führen zur Selbstbedienung von Top-Managern, zeigen die Harvard-Ökonomen am Beispiel von Aktionenoptionen.

„The Characteristics of a High Performance Organisation“ von A. de Waal (September 2006) – Was ist das Erfolgsgeheimnis von besonders florierenden Unternehmen? Der Ökonom hat aus 91 Studien Handlungsempfehlungen für Manager erarbeitet.

Finance

„The Economics of Conflicts of Interest in Financial Institutions“ von H. Mehran und R. Stulz (November 2006) – Was hat die wissenschaftliche Forschung zu Interessenskonflikten in Banken und anderen Finanzhäusern zu sagen? Weniger, als die öffentliche Diskussion erwarten lässt. Es gibt keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege, dass die Kunden unter Interessensgegensätzen leiden.

„Behavioral Finance“ von R. Bloomfield (Oktober 2006) – Die Forschungsrichtung „Behavioral Finance“ wird in den nächsten Jahren an Einfluss gewinnen – wenn sie es schafft, die besser vorherzusagen, wann genau sich Investoren anders verhalten, als es die traditionellen Modelle nahelegen, lautet die These der Arbeit.

Quellen: SSRN, LogEc und NBER.

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