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11.01.2005

13:39 Uhr

Ökonomie

Moody´s: Ertragskraft deutscher Banken bleibt gering

Die deutschen Bank haben im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's ihre ...

Die deutschen Bank haben im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit verbessert. Dies meldete das Handelsblatt am 6. 1. 2005. Die Agentur komme in ihrer aktuellen Branchenprognose daher zum Schluss, dass sich der alles in allem stabile Ratingausblick 2004 weiter gefestigt habe. Eine kurzfristige Verbesserung des Ausblicks stellte die Agentur den deutschen Banken aber nicht in Aussicht. Zur Begründung wurde auf die weiter sehr geringe Ertragskraft der Institute sowie Schwierigkeiten auf dem Heimatmarkt hingewiesen.
Moody's führte die verbesserte Finanzkraft vor allem auf die Kostensenkungsrunden bei den Banken in den Jahren 2002 und 2003 zurück, die sich im abgelaufenen Jahr in stärkerem Maße auf die fundamentalen Finanzdaten ausgewirkt hätten. Positiv bemerkbar gemacht hätten sich auch die Reduzierung der risikogewichteten Aktiva sowie die Verbesserung des Risikomanagements, erläuterte Michael Dawson-Kropf, Vice President bei Moody's in Frankfurt.
Dennoch könne sich der Ausblick erst dann verbessern, wenn sich die regelmäßige Ertragskraft der Institute erhöhe. Aufgrund der anhaltend engen Margen im Kreditgeschäft wird ein kurzfristige Verbesserung der Erträge nach Ansicht der Ratingexperten aber nicht eintreten. Auch die geringe Wahrscheinlichkeit einer sektorübergreifenden Konsolidierung wurde kritisiert.
Moody's rechnet allerdings mit weiteren Konsolidierungsschritten innerhalb der Genossenschaftsbanken und der Sparkassen-Gruppe. Auch im Hypothekenbankensektor hält die Ratingagentur vor dem Hintergrund der neuen gesetzlichen Regelungen eine weitere Konsolidierung für wahrscheinlich.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 11.01.2005

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