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10.01.2011

21:28 Uhr

Wirtschaftswissenschaft

Theorien für die Bekämpfung der Euro-Krise

Viele Wirtschaftswissenschaftler haben sich 2010 mit der Finanzkrise beschäftigt. Mit konkreten Empfehlungen beeinflussten sie die Debatte zur Euro-Schuldenkrise. Die Politik griff diese Ideen auf - und sorgte mitunter für Furore.

Markus Brunnermeier: Vertreter der neuen Generation von Makroökonomen. Princeton

Markus Brunnermeier: Vertreter der neuen Generation von Makroökonomen.

Markus Brunnermeier

Der 41-Jährige ist einer der führenden Vertreter einer neuen Generation von Makroökonomen. Der deutsche Volkswirt, seit 2006 Professor an der amerikanischen Elite-Uni Princeton, sucht nach Wegen, moderne Finanzmärkte in die herkömmlichen theoretischen Modelle der Makroökonomen zu integrieren. Zudem erforscht Markus Brunnermeier Spekulationsblasen auf Immobilien- und Anleihemärkten. Seine Forschung ist extrem einflussreich.

Als US-Notenbankchef Ben Bernanke im Herbst 2010 eine Liste mit der wichtigsten Literatur zur Finanzkrise für den US-Kongress zusammenstellte, stammten zwei der vier Empfehlungen aus Brunnermeiers Feder. In einer Rede über den Zustand der Volkswirtschaftslehre war Brunnermeier der einzige Ökonom, den Bernanke erwähnte – als Beispiel für einen Forscher, der die richtigen Lehren aus der Finanzkrise gezogen hat.

Kommentare (6)

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Rainer_J

29.12.2010, 20:35 Uhr

Lösung: Raus aus der Eurozone der EUdSSR!

Poilu

31.12.2010, 09:50 Uhr

@[1] Rainer_J,
sehe ich auch so, und auch aus der EU, wie im EU-Vertrag steht, aber nur Deutschland.
Die Deutsche sind einfach unreif für Europa!

CrisisMaven

11.01.2011, 03:12 Uhr

Faellt eigentlich niemand auf, dass die an Universitaeten gelehrte Wirtschaftswissenschaft keine Wissenschaft ist?
Wie konnte die Masse der "Oekonomen" erst die Krise nicht erkennen, dann ihren Umfang und Auswirkungen unterschaetzen und nun so tun, als ob sie trotz dieses Versagens in alle Richtungen auseinanderstieben und jeder eine andere Loesung fuer das von ihnen eher mitverursachte Problem haetten?
"Oekonomisch" heisst sparsam mit den Ressourcen umgehen. Oekonomie als "Wissenschaft" heisst offenbar sparsam mit der Ressource umgehen, der bei ihr Mangelware ist: dem Sachverstand.

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