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22.03.2013

01:46 Uhr

„Politbarometer“

Deutsche fürchten wegen Euro-Krise um ihre Ersparnisse

Inmitten der Zypern-Krise, zeigt eine Umfrage die Verunsicherung der Euro-Krise. Fast jeder Zweite sorgt sich in Deutschland um seine Ersparnisse. Die meisten trauen der Union am ehesten eine Lösung zu.

Fast jeder Zweite fürchtet um seine Ersparnisse. Reuters

Fast jeder Zweite fürchtet um seine Ersparnisse.

Die Euro-Schuldenkrise verunsichert die Bürger in Deutschland. Laut ARD-„Politbarometer“ macht sich jeder Zweite (48 Prozent) Sorgen um seine Ersparnisse. Mit 59 Prozent ist die Mehrheit aber der Meinung, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Krise richtig und entschlossen gehandelt hat.

39 Prozent glauben, dass die Union die Kompetenz hat, die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Nur für 16 Prozent der Befragten ist die SPD die kompetentere Partei. 38 Prozent trauen keiner der beiden Parteien zu, die Krise managen zu können.

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Das Institut Infratest dimap befragte im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“ am 19. und 20. März 1008 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt zwischen 1,4 und 3,1 Prozent.

In der selben Umfrage zeigte sich auch eine Pattsituation zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün: Die Union und FDP liegen gleichauf mit SPD und Grünen. Beide Lager kommen zusammen auf 43 Prozent. Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte und landet nun bei 38 Prozent.

Die SPD legt um zwei Punkte auf 27 Prozent zu. Drittstärkste Partei bleiben die Grünen mit 16 Prozent (minus 1). Die FDP schafft der Umfrage zufolge mit 5 Prozent (plus/minus 0) haarscharf die Rückkehr in den Bundestag. Die Linke liegt bei 8 Prozent (plus 1). Die Piratenpartei kommt mit 2 Prozent (minus 1) nicht ins Parlament.

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