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Special

11.08.2016

09:19 Uhr

Donald Trump

„Obama ist der Gründer des IS“

Donald Trump wirft dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama vor, durch seine Außenpolitik die Extremistengruppe IS gefördert zu haben. Obama, so argumentiert Trump, sei daher ihr Gründer.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump bezichtigt Obama, die Terrororganisation IS gestärkt zu haben. AFP; Files; Francois Guillot

Trump greift Obama an

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump bezichtigt Obama, die Terrororganisation IS gestärkt zu haben.

SunriseDer republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat Amtsinhaber Barack Obama vorgeworfen, die Terrormiliz Islamischer Staat gegründet zu haben. „In vielerlei Hinsicht, wisst ihr, ehren sie Präsident Obama“, sagte Trump am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt nahe Fort Lauderdale in Florida mit Blick auf IS-Extremisten. „Er ist der Gründer des IS.“

Den Vorwurf wiederholte er in seiner Rede drei weitere Male. Den Präsidenten nannte er zudem bei seinem vollen Namen Barack Hussein Obama.

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Trump hat bereits seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton vorgehalten, den IS gegründet zu haben. In seiner Rede in Florida bezeichnete er sie als nun Co-Gründerin der Extremistengruppe. Seit langem wirft er der US-Regierung und Ex-Außenministerin Clinton vor, mit ihrer Nahostpolitik ein Machtvakuum geschaffen zu haben, das der IS nun ausnutze. Scharfe Kritik übte Trump an der Bekanntgabe Obamas, die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen.

Trump jüngster Vorwurf und seine Nennung von Obamas zweitem Vornamen Hussein erinnerte an vorangegangene Attacken, die Beobachtern zufolge Obamas Loyalität gegenüber seinem Land infrage stellen. Das Weiße Haus lehnte eine Stellungnahme zu Trumps Anschuldigung ab.

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