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Special

03.11.2016

21:38 Uhr

Donald Trump und Afro-Amerikaner

Schwarze Kritik

VonMartin Dowideit

Im Vorwahlkampf stimmten drei Viertel der Schwarzen in den USA für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Das problematische Verhältnis ihres Rivalen Donald Trump zu Schwarzen wird im Netz ironisch aufgespießt.

Eine der Vorstellungen, wie die Realität aussehen könnte, wenn Donald Trump ein Schwarzer wäre.

Die etwas andere Air Force One

Eine der Vorstellungen, wie die Realität aussehen könnte, wenn Donald Trump ein Schwarzer wäre.

WashingtonWie auch bei anderen Gruppen hat sich US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump mit kontroversen Bemerkungen im Wahlkampf auch bei schwarzen US-Bürgern unbeliebt gemacht. Sein Argument: Was hätten Schwarze schon zu verlieren, wenn sie für ihn stimmten? Doch das dürfte nur wenige überzeugen.

Denn seit sich die Demokraten für das Wahlrecht von Afroamerikanern einsetzten, gehören diese zu deren treuesten Wählergruppen. Als erster schwarzer US-Präsident erhielt Barack Obama 2012 bei seiner Wiederwahl 95 Prozent ihrer Stimmen. Auch Clinton kann auf die Unterstützung der Wählergruppe hoffen, allerdings nicht mit einer hohen Wahlbeteiligung von 66 Prozent wie vor vier Jahren.

Am Donnerstag üben viele Schwarze in sozialen Netzwerken ironische Kritik an Trump und spielen mit dem Hashtag #IfTrumpWereBlack – was wäre, wenn Trump ein Schwarzer wäre. Eine Auswahl an Tweets:

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    Der Stimmenfang bei Schwarzen läuft für Clinton aber nicht ganz so rund wie vor vier und vor acht Jahren bei Obama. Der Präsident ist alarmiert. Der Stimmenanteil der Schwarzen für Clinton sei „nicht so solide wie er sein müsste“, räumte Obama in einem Interview des Radiomoderators Tom Joyner ein und beschwor Afroamerikaner auf Wahlkampfauftritten in dieser Woche, ihr Kreuz hinter Clinton zu machen.

    Trump würde seine politischen Errungenschaften zunichte machen - und gar den Gemüsegarten von First Lady Michelle umgraben. „Denkt ihr, ich mache Witze?“, fügte Obama hinzu.

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