Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Special

01.10.2016

15:51 Uhr

Exporteinbruch erwartet

Gabriels Ministerium warnt offenbar vor Donald Trump

Das Bundeswirtschaftsministerium beschäftigt sich laut einem Bericht mit einem möglichen Wahlsieg Donald Trumps. Das Fazit: Zieht der Republikaner ins Weiße Haus ein, droht ein Einbruch deutscher Exporte in die USA.

In dem Spiegel-Bericht heißt es, Diplomaten des Auswärtigen Amtes hätten sich in den vergangenen Monaten mit Beratern des Trump-Lagers getroffen, um eine Vorstellung von den außenpolitischen Zielen zu erhalten. AFP; Files; Francois Guillot

Donald Trump

In dem Spiegel-Bericht heißt es, Diplomaten des Auswärtigen Amtes hätten sich in den vergangenen Monaten mit Beratern des Trump-Lagers getroffen, um eine Vorstellung von den außenpolitischen Zielen zu erhalten.

BerlinIm Bundeswirtschaftsministerium rechnet man offenbar mit einem Einbruch deutscher Exporte in die USA, sollte der Republikaner Donald Trump Präsident werden. Das Magazin „Spiegel“ berichtete am Samstag über ein internes Papier im Ressort von Sigmar Gabriel, in dem für den Fall von Trumps Sieg am 08. November mit „schrumpfenden Bruttoinlandsprodukt, weniger Arbeitsplätzen und höherer Arbeitslosigkeit“ in den USA zu rechnen sei. Dies würde auch deutsche Exporteure treffen, zitierte das Magazin eine Analyse.

Zudem würden Trumps wirtschaftspolitische Vorschläge als „nicht praktikabel“ eingestuft. Sie verstießen gegen internationales oder amerikanisches Recht und könnten keine Grundlage einer realistischen Wirtschaftspolitik sein. In dem Spiegel-Bericht heißt es weiter, Diplomaten des Auswärtigen Amtes hätten sich in den vergangenen Monaten diskret mit Beratern des Trump-Lagers getroffen, um eine Vorstellung von den außenpolitischen Zielen zu erhalten. Das Wirtschafts- und das Außenministerium wollten den Bericht auf Anfrage am Samstag nicht kommentieren

Währungskurs als Stimmungsindikator: Legt Donald Trump zu, stürzt der Peso ab

Währungskurs als Stimmungsindikator

Legt Donald Trump zu, stürzt der Peso ab

Donald Trump will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer hochziehen und das Freihandelsabkommen Nafta neu verhandeln. Die Märkte reagieren sensibel. Steigen Trumps Umfragewerte, gerät im Nachbarland die Währung unter Druck.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×