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Special

28.10.2016

04:39 Uhr

First Lady Michelle Obama

Hillary Clinton ist meine Freundin

Die First Lady unterstützt Clinton beim Wahlkampf und warnt vor Trump. Mit dem Schrecken kommt Trump-Vize Pence beim Flug zu einer Wahlveranstaltung davon: Seine Maschine rutscht von der Landebahn ab.

Gemeinsam gegen Trump: Hillary Clinton und First Lady Michelle Obama. AP

Michelle Obama, Hillary Clinton

Gemeinsam gegen Trump: Hillary Clinton und First Lady Michelle Obama.

WashingtonFür die First Lady der USA, Michelle Obama, ist die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton eine Freundin. Obama nutzte diese deutliche Bezeichnung bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt am Donnerstag im US-Bundesstaat North Carolina. Clinton sei besser als jeder Kandidat vor ihr auf das Präsidentenamt vorbereitet. „Ja, mehr als Barack (Obama), mehr als Bill (Clinton).“ Trotz des emotionalen Wahlkampfes macht sich unter den Bürgern unterdessen immer mehr das Gefühl von Wahlbetrug breit.

Während ihrer Rede sagte Michelle Obama, die Wahl am 8. November werde sehr knapp entschieden. „Wenn Hillary nicht gewinnt, liegt es an uns.“ Sie betonte zudem, sie wolle jemanden im Weißen Haus, der Frauen ehre und schätze. Nach den in einem Video veröffentlichten frauenfeindlichen Prahlereien von Donald Trump, hatte Michelle Obama eine kämpferische Rede für Clinton gehalten. Dabei sagte sie, der republikanische Kandidat sei nicht akzeptabel für das Präsidentenamt.

Gemeinsam mit Obama stellte Clinton am Donnerstag eine Strategie gegen Mobbing vor. Die US-Bundesstaaten sollten dabei mit 500 Millionen Dollar ausgestattet werden, um Mobbing zu reduzieren. Finanziert werden sollten die Pläne durch die höhere Besteuerung Besserverdienender.

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Während ihrer Ansprache sagte Hillary Clinton außerdem, ihr Gegner Donald Trump könne von Michelle Obama lernen, wie man mit Familienangehörigen des Militärs umginge. Trump müsse sie unterstützen statt sich ihnen gegenüber respektlos zu verhalten. Damit spielte Clinton auf Trumps Wahlkampfaussage an, ein muslimischer US-Soldat sei noch am Leben, wenn er zur Zeit dessen Todes Präsident gewesen wäre. Der Mann war bei einem Einsatz im Irak getötet worden, seine Eltern hatten sich öffentlich gegen Trump ausgesprochen.

Unterdessen glauben immer mehr Anhänger Donald Trumps an ein manipuliertes Wahlsystem in den USA. Laut einer neuen Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Meinungsforschungsinstituts GfK würden 64 Prozent der Trump-Unterstützer das Wahlergebnis ernsthaft anzweifeln, sollte dessen demokratische Rivalin Hillary Clinton gewinnen. Nur 35 Prozent würden einen Sieg Clintons als legitim anerkennen. Unter Clintons Anhängern würden 69 Prozent auch einen Sieg Trumps ohne Vorbehalte akzeptieren - lediglich ein Drittel würde in einem solchen Fall Zweifel am Ablauf der Wahl anmelden.

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