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Special

11.11.2016

14:08 Uhr

Kontaktaufnahme

Merkel telefoniert mit Trump

Spätestens zum G20-Gipfel in Deutschland wird Kanzlerin Merkel den neuen US-Präsident Donald Trump begrüßen. In einem Telefongespräch mit dem designierten Regierungschef betonte sie schon einmal die gemeinsamen Werte.

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BerlinNach Monaten der Funkstille aus dem Team von Donald Trump gibt es erste Kontakte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem künftigen US-Präsidenten. Merkel habe dem Republikaner am Donnerstag in einem Telefonat zur Wahl gratuliert und ihm mitgeteilt, dass sie sich darauf freue, ihn spätestens zum G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg begrüßen zu können, teilte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Freitag in Berlin mit. Offen blieb, wann die Kanzlerin Trump nach dessen Amtseinführung am 20. Januar erstmals in Washington besuchen wird. Das Auswärtige Amt verlangte vom Team um Trump baldige Antworten über den künftigen außenpolitischen Kurs.

Nach dem Telefonat Merkels mit Trump ließ Streiter die Frage offen, von wem der Gesprächswunsch ausgegangen war genauso wie jene nach der Gesprächsdauer. Auch über das, was der designierte US-Präsident zu Merkel gesagt hat, äußerte er sich nicht. Merkel habe erneut betont, dass Deutschland und Amerika durch gemeinsame Werte eng verbunden seien und sie auf dieser Basis mit Trump zusammenarbeiten wolle.

Die CDU-Vorsitzende hatte bereits am Mittwoch nach der US-Wahl erklärt, sie wolle mit Trump zusammenarbeiten unter der Bedingung, dass Deutschland und Amerika auch weiterhin die Werte wie Demokratie, Freiheit, Recht und Respekt vor Minderheiten achteten. Trump hatte sich im Wahlkampf oft massiv rechtspopulistisch geäußert. Sollte Trump nicht vor Juli nach Deutschland kommen und Merkel auch nicht nach Washington reisen, dürfte das erste Treffen der Kanzlerin mit dem neuen US-Präsidenten beim G7-Gipfel in Italien sein.

Streiter sagte vor dem Hintergrund bestehender Unsicherheiten über den Kurs Trumps, es gebe durchaus Kontaktmöglichkeiten der deutschen Seite zur Mannschaft des künftigen Präsidenten.

Der Sprecher von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Martin Schäfer, kritisierte, viele Experten in Washington hätten gerätselt, wer Trump außenpolitisch berate und wie dessen Team aussehe. Auch heute sei hier noch Geduld vonnöten. Man müsse versuchen, mit den Fragezeichen zu leben. Die Ungewissheit schüre aber Unsicherheit, kritisierte Schäfer. Das Auswärtige Amt erwarte bald Antworten aus der Umgebung Trumps.

Der USA-Beauftragte der Bundesregierung, Jürgen Hardt (CDU), sucht in der kommenden Woche bei einer Nordamerika-Reise Kontakt zu Beratern Trumps. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, Hardt sei von Mittwoch bis Freitag in New York und anschließend im kanadischen Halifax. Dort nehme er an einer internationalen Sicherheitstagung teil, bei der auch neugewählte republikanische Mitglieder des US-Kongresses dabei sein dürften. In New York führe Hardt bilaterale Gespräche. Zunächst hatte die „Rheinische Post“ über die Reise Hardts berichtet.

Auch der Transatlantik-Experte der Union, Peter Beyer (CDU), will nach Angaben der Zeitung im Dezember in Washington versuchen, mit künftigen Verantwortlichen der US-Außenpolitik ins Gespräch zu kommen. Die Kontakte müssen neu geknüpft werden, weil während des US-Wahlkampfes alle deutschen Versuche, über diplomatische Kanäle Kontakte ins Trump-Lager aufzubauen, stecken geblieben waren.

Von

dpa

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

11.11.2016, 14:17 Uhr

Ich fasse mal zusammen....
Diese Grün-Sozialistische Merkel Medien-Regierung hat nicht nur das deutsche Volk beleidigt sondern beim Brexit auch das englische Volk, dass Russische Volk mit dem ständigen Putin Bashing sowieso und jetzt auch noch das US Volk in dem man den zukünftigen 45. Präsidenten namens Trump auch noch einen Rassisten und Geisteskranken nennt.....
Putin, Trump und England hat diese Merkel Medien-Politik gegen sich....ich weis nicht...ob die Merkel das noch lange durchhält. Ich meine....mit Hofer steht der nächste in Österreich bereit mit Le Pen in Frankreich....
Und alle sagen....Meine Nation steht für mich an erster Stelle.
Merkel hat ja keine Nation mehr....die steht eigentlich für gar nichts mehr...keine Zielvorgaben und keine Einordnungen sind da mehr möglich.
Es schaut verdammt düster und einsam für diese Grün-Sozialistsiche Merkel einer Internationalen (Kommunisten Bewegung) aus. IM-Erika ist gescheitert.

Herr Josef Schmidt

11.11.2016, 14:22 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Alessandro Grande

11.11.2016, 14:43 Uhr

D´accod Herr Hofmann und sie ist eben keine echte Staatsfrau der viertgrößten Wirtschaftsmacht der Welt, sondern eine Staatsratsvorsitzende, die es sich mit allen versaut hat: UK, AT, USA, Russland, letztendlich auch mit ihrem Volk. Was ihr bleibt sind lediglich ihre Flüchtlinge inklusive der ausufernden Kosten für Unterkunft, Versorgung, Kleidung, Taschengeld und ärztliche Versorgung. Letztere gern auch mal in Form zusätzlicher Kosten von knapp 800 EUR für eine Taxifahrt von einer Großstadt X zu einer 90 Km entfernt liegenden Stadt Y, um dort einen Arzt aufzusuchen (den es in der Großstadt X angeblich nicht gab), weil man dem "Schutzsuchenden" nicht zumuten kann, dafür die ÖPNV zu nutzen. Kosten laut Taxifahrer für 1 Stunde Hinfahrt, 1 Stunde Rückfahrt, 3 Stunden vor Ort warten und danach Erstattung von der Verwaltung der Großstadt X. Und diese Dinge kommen in ganz Deutschland tagtäglich häufigst vor, denn mir wurde dies schon mehrfach in Sachsen, NRW, Bayern und Hessen von dortigen Taxiunternehmern erzählt, die quasi moralisch hin- und hergerissen sind, das Geschäft ihres Lebens damit zu machen oder es aus Verantwortung für die steuerzahlende Gesellschaft besser zu lassen. Aber dann machte es eh ein Anderer.
Nicht zu vergessen die gewaltigen Kosten für unsere zusätzliche "Sicherheit" in Deutschland für Fälle wie in Ansbach, Wurzburg, München oder Chemnitz.
Das alles sind die wahren Leistungen Angelas und dass sie nun doch den bösen Onkel Trump angerufen hat, ist richtig rührend, wie ich finde. War bei diesem Telefonat Chefstratege Steinmeier auch dabei oder ist der immer noch in der Versenkung?

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