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Special

09.11.2016

09:57 Uhr

Live-Blog – die Resultate

Trump wird neuer US-Präsident

Historisches Ergebnis nach einer spannenden Wahlnacht: Donald Trump hat Hillary Clinton geschlagen und die nötige Anzahl von Wahlmännerstimmen zusammen. In seiner ersten Ansprache gab sich der Republikaner versöhnlich.

WashingtonDonald Trump hat geschafft, was kurz vor der Wahl noch unmöglich schien: Er hat nach Berechnungen mehrere US-Fernsehsender Hillary Clinton besiegt und wird damit 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Die Ereignisse der Wahlnacht zum Nachlesen im News-Blog.

+++ Ende der Wahlnacht +++

Der News-Blog endet an dieser Stelle. Die Reaktionen auf die Wahl von Donald Trump lesen Sie hier, alle weiteren wichtigen Nachrichten und Zusammenhangen finden Sie auf der Homepage.

  • Trump hat mehr als die nötigen 270 Wahlmännerstimmen zusammen.
  • Clinton sagt ihren Auftritt vor Unterstützern ab.
  • Der Republikaner gewann in den meisten kritischen Swing States.

+++ Trump-Sieg lässt Dax einbrechen +++

Der deutsche Leitindex verliert zur Eröffnung 2,9 Prozent auf 10.180 Punkte. „Sollte Trump an seinen Plänen festhalten, den Freihandel deutlich einzuschränken, hätte dies nicht nur negative realwirtschaftliche Folgen für die USA, sondern auch für ihre Handelspartner“, so Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Detaillierte Marktreaktionen finden Sie hier.

+++ „Faire“ Außenpolitik, „großartiger Wirtschaftsplan“ +++

Donald Trump

Das sind die ersten Worte des neuen US-Präsidenten

Donald Trump: Das sind die ersten offiziellen Worte des neuen US-Präsidenten

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Trump kündigt an, die USA würden mit allen Staaten zusammenarbeiten, die dazu bereit seien. Er wolle „fair“ mit der Weltgemeinschaft umgehen. Weiter sagt der Wahlsieger, er habe einen „großartigen wirtschaftlichen Plan“. Das Wachstum werde verdoppelt werden und die USA würden eine starke Wirtschaft bekommen.

+++ „Jeder Amerikaner soll sein Potenzial erfüllen können“ +++

Trump erklärt, die bislang in den USA vergessenen Amerikaner würden nicht länger vergessen werden. „Jeder Amerikaner wird die Chance haben, sein Potenzial zu erfüllen“, sagt er.

+++ Trump beginnt seine Siegesrede mit versöhnlichen Tönen +++

Trump erzählt als erstes, wie Clinton ihn angerufen und ihm gratuliert habe. „Sie hat hart gekämpft“, sagt Trump über seine unterlegene Rivalin – und dankt ihr für ihre Dienste für Amerika. Nun müsse das Land nach einem harten Wahlkampf wieder zusammenfinden. „Es ist ist Zeit für uns, zusammenzukommen als ein Volk“, ruft Trump. Er werde ein Präsident für alle Amerikaner sein. Nicht ein Wahlkampf habe ihn zum Sieg getragen, sondern „eine Bewegung“.

+++ Mike Pence spricht +++

Trumps Vize-Kandidat tritt in New York auf die Bühne. „Dies ist eine historische Nacht“, ruft er. Im Publikum bricht Jubel aus, die Menschen rufen „U-S-A, U-S-A!“

+++ Clinton gesteht ihre Niederlage ein +++

Clinton hat laut Berichten von CNN und NBC bereits Trump angerufen und ihre Niederlage eingestanden.

+++ Trump erreicht die nötige Stimmzahl +++

Laut mehreren Medienberichten hat es Trump nach dem Sieg in Wisconsin geschafft: Er kommt auf 276 Wahlmännerstimmen, Clinton nur 218.

+++ „Donald Trump, das ist nicht dein Haus“ +++

Als sich gegen halb drei Uhr morgens schließlich die Nachricht, verbreitet, Trump werde der neue Präsident, macht sich auf dem Platz vor dem Weißen Haus Fassungslosigkeit breit. Manche Lächeln verunsichert, mit offenem Mund schauen sie auf die hell erleuchteten Bildschirme ihrer Smartphones. Pfiffe und Buhrufe werden laut. „Donald Trump, das ist nicht dein Haus. Donald Trump, wir werden dich nicht anerkennen“, hallt es vor den Toren des Regierungssitzes. Dann wird es irgendwann still. Die ersten gehen nach Hause. Wie die Welt morgen aussieht, das kann sich zumindest hier niemand vorstellen.

Trump wird neuer US-Präsident: Sieg der Verlierer

Trump wird neuer US-Präsident

Premium Sieg der Verlierer

Donald Trump wurde bis zum Schluss unterschätzt – nun wird er US-Präsident. Zu verdanken hat er dies vor allem einer Gruppe: enttäuschten weißen Arbeitern. Ihnen konnten Obama und Clinton keine Perspektive geben.

+++ Anti-Trump-Proteste vor dem Weißen Haus +++

Hunderte von jungen Amerikanern haben sich um zwei Uhr nachts vor dem Weißen Haus versammelt, berichtet unsere Reporterin Kathrin Witsch. Schwarze, Weiße, Latinos, Einwanderer, Muslime – sie alle stehen geschlossen vor dem historischen Gebäude, das Trump bald sein zu Hause nennen wird. Sie machen ihrer Wut Luft, denn gewählt hat hier so gut wie niemand: Die Hauptstadt ist fast geschlossen für Clinton angetreten. Viele an diesem Abend haben nun Angst vor dem, was kommt. Immer wieder skandiert die Masse „Scheiß auf Donald Trump“. Wie es soweit kommen konnte, dafür hat zumindest hier und heute kaum jemand eine Erklärung. Es sei eine eingebildete Angst, versucht sich ein junger Clinton-Anhänger. Die Menschen denken die Wirtschaft liefe schlecht, dass Flüchtlinge Ihnen ihre Jobs wegnehmen. „Aber das stimmt doch alles gar nicht“, sagt er frustriert. In der Hand hält er immer noch ein Wahlplakat Clintons.

+++ Trump-Sieg steht kurz bevor +++

Die offizielle Bestätigung von Trump als Sieger steht bevor. Dem Republikaner wurden bisher 247 Wahlleute aus 26 Staaten zugesprochen, Clinton kommt auf 215 Wahlleute in 17 Staaten und dem District of Columbia. Während CNN die Staaten Wisconsin und Pennsylvania noch nicht ausgerufen hat, haben einzelne andere Medien Trump dort bereits als Sieger benannt.

Gewinnt er beide Staaten, steht er als Sieger fest – doch noch hat sich aber kein US-Sender vorgewagt, ihm den Gesamtsieg zuzusprechen.

+++ Auch Republikaner-Party in Ohio wird abgebrochen +++
Die Party in Ohio wird vor dem endgültigen Call abgebrochen. Man hatte den Saal nur bis Mitternacht gemietet, jetzt müssen die Putzkräfte rein. „Wir wissen alle, wie das hier ausgeht“, sagt der Wahlkampfchef und schickt die Trump-Fans kurz vor dem wohl unausweichlichen Sieg nach Hause, berichtet unser Reporter Alexander Demling.

US Wahl im Endspurt

„Fuck Donald Trump“: Die Stimmung vor dem Weißen Haus kippt

US Wahl im Endspurt: „Fuck Donald Trump“: Die Stimmung vor dem Weißen Haus kippt

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+++ Clintons Kampagnenmanager sagt Wahlparty ab +++
Bei der Wahlparty in New York tritt Clintons Kampagnenmanager John Podesta auf die Bühne und wendet sich an die am Boden zerstörten Unterstützer. „Geht nach Hause und legt euch schlafen“, sagt er, das Ergebnis sei zu knapp. Morgen werde man „mehr von uns hören“. Podesta dankt den vielen Helfern: „Wir sind stolz auf euch und sind so stolz auf sie.“ Lauter Jubel bricht aus. Hillary Clinton selbst werde heute nicht mehr auftreten.

+++ Zwischenstand um 8 Uhr MEZ +++

Trump führt mittlerweile mit 247 Wahlmännerstimmen, Clinton hat bisher 215 erreicht. Nötig für den Gesamtsieg sind mindestens 270. Noch ist das Rennen in mehreren Bundesstaaten aber noch so knapp, dass ein Sieger noch nicht nicht ausgerufen werden kann. In Michigan (16 Wahlmännerstimmen), Pennsylvania (20), Wisconsin (10), Arizona (11) und Minnesota (10) liegt Trump knapp vorn. In New Hampshire und Maine (je 4) hat Clinton einen leichten Vorteil.

Kommentare (13)

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Herr Rudi Rastlos

09.11.2016, 08:29 Uhr

Die Realität bricht sich Bahn !
Nicht bezahlte Schreiberlinge und Agitatoren der Großindustrie entscheiden die Weltpolitik, sondern Bürger eines Landes.
Ich bin auf das Wahlergebnis in Deutschland 2017 gespannt.
Die Politikerkaste nebst Dunstkreis werden gegen jede Konkurrenz wettern und ein Sie der Etablierten herbeibeten wollen.
Wacht auf - und wehrt Euch bei der BTW durch Wahlbeteiligung !

Herr Percy Stuart

09.11.2016, 08:30 Uhr

Es kommt im Leben oft anders, als die Medien im Vorfeld uns einseitig weiss zu machen versuchten.
Egal ob BREXIT, AfD Wahlumfragen, US-Wahl Clinton/Trump, refugees welcome Kampagnen, immer berichteten der größte Teil der nationalen und internationalen Medien tendeziös und einseitig.

Wenn man seit nunmehr seit über 25 Jahren kontinuierlich Wirtschafts- und Sozialpolitik gegen die eigenen Staatsbürger bbetreibt, die Bonzen immer reicher und die kleinen Leute immer ärmer werden, dann braucht man sich über die Spaltungen und der Zerfall der westlichen Gesellschaften nicht mehr wirklich wundern. Bei der im nächsten Jahr anstehenden Bundestagswahl wird es ebenfalls zu Überraschungen kommen. Ich kenne nach viele Gespächen so viele, die von den etablierten Parteien und diesen Medienmonopol der politischen Meinungsmacher die Schnauze voll haben, Wir werden es erleben, auch hier in Deutschland, versprochen! Zu verantrworten haben diese Entwicklungen nicht Trump & Co. sondern die Politik, die Ökonomie, die internationalen Konzerne und der internationale Raubtierkapitalismus, bei welchem die Gier das Hirn und den gesunden Menschenverstand frass. Wenn die Politik jetzt nicht aufwacht, dann kann man für die Zukunft vom Schlimmsten ausgehen.

Herr Peter Kastner

09.11.2016, 08:40 Uhr

@Medien und @Meinungsforschungsinstitute. Der Weichspülauftrag funktioniert nicht mehr. Die Leute mögen dieses Establishment nicht. #Brexit#Trump#AfD

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