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Special

11.11.2016

10:37 Uhr

Melania Trump

Eine Immigrantin als First Lady

VonMathias Brüggmann

Die aus dem früheren Jugoslawien stammende Trump-Ehefrau Melania wird neue First Lady. US-Medien fragen: Steckt in ihr mehr Jackie Kennedy oder Michelle Obama? Ein erstes Treffen mit den Obamas fand im Weißen Haus statt.

First Lady Michelle Obama gab ihrer Nachfolgerin Melania Trump beim Treffen im Weißen Haus Ratschläge. (Foto: Official White House Photo by Chuck Kennedy)

Melania trifft Michelle

First Lady Michelle Obama gab ihrer Nachfolgerin Melania Trump beim Treffen im Weißen Haus Ratschläge.

(Foto: Official White House Photo by Chuck Kennedy)

WashingtonZum ersehnten Foto der Ehepaare Trump und Obama im Weißen Haus kam es am Donnerstag nicht - Barack Obama, so war aus dem Weißen Haus zu erfahren, habe dies abgesagt. Womöglich war es sogar Michelle Obama. Sie traf zwar ihre künftige Nachfolgerin Melania Trump, aber ist völlig der Gegensatz zu Donalds Trumps Gattin.

Douglas Brinckley, Präsidenten-Historiker der Rice University (Privatuni in Houston, Texas) sagte: Melania "kümmert sich mehr um Mode und mischt sich nicht in Politik ein." Das klingt wie ein vergiftetes Lob für die Frau, die mehr Macht haben wird als Marschall Josip Broz Tito, der Jugoslawien führte, als Melania 1970 geboren wurde.

Für viele amerikanische Frauen ist die neue FLOTUS - so der offizielle Titel: First Lady of The United States - eine Zumutung. Melania Trump, die damals noch Melanija Knauss heißend 1998 ihren künftigen Mann Donald Trump auf einer Fashion Week Party in New York City kennenlernte und 2005 seine dritte Ehefrau wurde, ist das genaue Gegenteil von Michelle Obama: Die Frau an der Seite des Noch-Präsidenten ist eine erfolgreiche Anwältin, die sich politisch stark für Frauenrechte engagiert.

Mit Michelle Obama eint Melania Trump eigentlich nur eines: Große Teile ihrer Rede auf dem Republikaner-Parteitag waren abgekupfert von einer Ansprache der amtierenden First Lady.

Unterdessen wurde Melania Trump von der "New York Post" dem amerikanischen Volk entblößt vorgeführt. Das Blatt veröffentlichte Nacktbilder der künftigen First Lady, die sich 1996 für die damals populäre Zeitschrift "Max" ablichten ließ. Das rückt den versuchten Neustart der gebürtigen Melanija Knauss in ein schlechtes Licht.

Das ab 20. Januar an der Seite ihres Mannes Donald Trump ins Weiße Haus einziehende Ex-Model versucht gerade, in die Rolle einer First Lady hereinzuwachsen. In ihrer einzigen Wahlkampfrede in Pennsylvania kündigte sie an, sich als künftige First Lady um den Kampf gegen Mobbing und Verunglimpfung im Internet kümmern zu wollen.

Die neu aufgetauchten Fotos, die sie hüllenlos auch mit einem anderen Model zeigen, und die von der "New York Post" mit süffisanten Schlagzeilen wie "Menage a Trump" und "The Ogle Office" passen da gar nicht ins neue Image.

Kommentare (16)

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Account gelöscht!

11.11.2016, 11:37 Uhr

Die USA ist ein reines Einwanderungsland. Von Europäern gegründet und geformt. Bis heute.
Die Trump Familie stammt ursprünglich aus Deutschland. Und seine Frau eben dem Süd-Osten von Europa.
Eines wissen die Trumps damit ganz genau...was das Beste für eine Gesellschaft ist.
Einfach das Buch von Trump lesen. Great Again! Und man sieht wie dieser Mann und seine Familie tickt. Er hat einen Plan für die USA...dieser Plan steht in diesen Buch.

G. Nampf

11.11.2016, 11:47 Uhr

@Marc Hofmann11.11.2016, 11:37 Uhr

"Er hat einen Plan für die USA...dieser Plan steht in diesen Buch."

Leuten, die ihren Plan für ein Land in einem Buch äußern, sollte man eher mißtrauen.

Hier in D ging es schon einmal gründlich schief..... :-)

Account gelöscht!

11.11.2016, 11:54 Uhr

@G. Nampf
Sie sind also lieber für die Verschwiegenheit der Politik ihren Plan unter Ausschluss des Volkes/Gesellschaft auszukunkeln.
Mir ist ein Buch/Parteiprogramm lieber in dem jemand beschreibt, wie er sich die Zukunft einer Gesellschaft vorstellt.
Sie wollen keine Öffentlichkeit und Sie wollen eine Politik ohne die Öffentlichkeit mit einzubeziehen. Trump will die Öffetlichkeit mit einbeziehen. Deshalb auch sein Buch = Programm, dass er vor der Wahl, der Öffentlichkeit präsentiert hat.
So schaut Demokratie und Offenheit übrigends aus. Danke!

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