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Special

05.11.2016

15:03 Uhr

Mögliche Cyberattacken gegen Russland

Moskau verlangt Aufklärung von USA

Kurz vor der Präsidentschaftswahl in den USA fordert Russland ein Statement der US-Regierung zu möglichen Cyberattacken. US-Experten hatten zuvor behauptet, man könne sich jederzeit in Russlands Infrastruktur hacken.

US-Cyberexperten hatten behauptet, sie könnten sich jederzeit in die Infrastruktur Russlands hacken. Jetzt will der Kreml eine Erklärung. dpa

Krieg im Netz

US-Cyberexperten hatten behauptet, sie könnten sich jederzeit in die Infrastruktur Russlands hacken. Jetzt will der Kreml eine Erklärung.

Moskau Moskau verlangt von den USA Aufklärung über deren angebliches Eindringen in wichtige Infrastruktur-Netzwerke in Russland. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte aber am Samstag in Moskau, Russland sei darauf vorbereitet, jedwede Attacke abzuwehren. Der US-Fernsehsender NBC hatte zuvor berichtet, das US-Militär könne jederzeit Cyberangriffe beginnen, falls Moskau versuchen sollte, die Präsidentenwahl am Dienstag (8.11.) zu stören. Die amerikanischen Hacker hätten sich in Russland in Stromversorgung, Telekommunikation und die Führungsstruktur des Kremls eingeschlichen. In dem Bericht werden aber nur Experten, keine Mitglieder der US-Führung zitiert.

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Das russische Außenministerium verlangte ein Dementi der US-Behörden bis hinauf zum Weißen Haus. „Falls eine offizielle Reaktion der US-Führung ausbleibt, bedeutet das, dass es in den USA staatlichen Cyberterrorismus gibt“, sagte Sprecherin Maria Sacharowa. US-Sicherheitsbehörden machen Hacker mit Verbindung in russische Geheimdienste verantwortlich für mehrere Attacken während des Wahlkampfs zum Beispiel auf Computernetze der Demokratischen Partei. Ein Hacker mit Tarnnamen Guccifer 2.0 drohte am Freitag damit, man werde die Wahl „innerhalb des Netzwerks der Zentralen Wahlkommission“ (FEC) beobachten. Auch er wird mit Moskau in Zusammenhang gebracht.

Von

dpa

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