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Special

26.09.2016

21:32 Uhr

Online-Umfrage

Clintons Chance auf Wahlsieg bei 88 Prozent

Am Tag der mit Spannung erwarteten Debatte zwischen den beiden US-Präsidentschaftskandidaten zeigt eine Online-Befragung: Hillary Clintons Chance auf einen Sieg im November hat sich deutlich verbessert.

Nach dem TV-Duell haben sich die Chancen Clintons auf das Präsidentenamt deutlich erhöht. AFP; Files; Francois Guillot

Trump / Clinton

Nach dem TV-Duell haben sich die Chancen Clintons auf das Präsidentenamt deutlich erhöht.

New YorkDie US-Demokratin Hillary Clinton hat einer neuen Umfrage zufolge ihre Chance auf einen Sieg bei der Präsidentenwahl im November verbessert. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Erhebung hervorgeht, würde die ehemalige Außenministerin gegenwärtig 259 Stimmen im Wahlmännerkollegium sicher erhalten, ihr republikanischer Rivale Donald Trump dagegen nur 191.

Den Berechnungen zufolge besteht demnach eine Wahrscheinlichkeit von 88 Prozent, dass Clinton auf die für einen Sieg erforderliche Zahl von 270 Stimmen kommt. Damit hat sie sich um 17 Prozentpunkte im Vergleich zu vorherigen Erhebung vom 16. September verbessert. Die Umfrage basiert auf einer wöchentlichen Online-Befragung von mehr als 15.000 US-Bürgern.

In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt. Vielmehr werden entsprechend der Abstimmungsergebnisse in den einzelnen Bundesstaaten Vertreter - Männer und Frauen - ins sogenannte Wahlmännerkollegium entsandt. Wegen des Verteilungsschlüssels erhalten die Stimmen aus Bundesstaaten mit einer kleineren Bevölkerung dabei ein größeres Gewicht als es bei einer Direktwahl der Fall wäre. Im direkten Vergleich ohne Berücksichtigung des Kollegiums liegt Clinton Reuters/Ipsos zufolge vier Prozentpunkte vor Trump.

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Clinton legte der neuen Erhebung zufolge insbesondere wegen ihres besseren Abschneidens in Florida zu, das 29 Vertreter entsendet. In dem Bundesstaat mit fast 20 Millionen Einwohnern liegt die Demokratin mit 49 Prozent vor Trump mit 45 Prozent. Trump verlor zudem in New Mexico an Zuspruch, wo er nun mit 38 Prozent hinter Clinton mit 47 Prozent liegt. Die beiden Kandidaten sollten am Montagabend (Ortszeit, Dienstagmorgen MESZ) bei ihrem ersten Fernsehduell aufeinandertreffen.

Von

rtr

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