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Special

31.07.2016

14:47 Uhr

Republikanische Spendennetzwerk

Milliardärs-Brüder lassen Trump fallen

Die Unternehmer Charles und David Koch werden den Wahlkampf Donald Trumps nicht finanziell unterstützen. Die Milliardäre und ihr Spendennetzwerk zählen zu den wichtigsten Geldgebern der Republikaner.

Donald Trump muss aufgrund seines politischen Kurses auf wichtige Helfer verzichten. AP

Macht sich keine Fans

Donald Trump muss aufgrund seines politischen Kurses auf wichtige Helfer verzichten.

Colorado SpringsRepublikanische Geldgeber um die Milliardäre Charles und David Koch wollen Donald Trump nicht unterstützen. Bei einer Tagung ihres Netzwerks Freedom Partners am Wochenende in einem Luxushotel am Fuß der Rocky Mountains wurde am Sonntag der offizielle Kandidat ihrer Partei namentlich gar nicht erwähnt. Charles Koch sagte aber zum Auftakt, die politischen Führer gäben „furchterregende“ Antworten auf Amerikas Herausforderungen.

Der General Counsel und Vizepräsident von Koch Industries, Mark Holden, wurde deutlicher: „Wir konzentrieren uns auf den Senat.“ Keiner der Präsidentschaftskandidaten der großen Parteien - also Donald Trump und Hillary Clinton - seien mit dem Koch-Netzwek „aus einer Perspektive der Werte, Überzeugungen und Politik“ verbunden.

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Zu dem exklusiven Treffen durften nur jene kommen, die mindestens 100000 Dollar für das Netzwerk spenden, das sich für Bildung und Institutionen engagiert, die sich für weniger Bürokratie und Regulierung einsetzen. Die beiden Großindustriellen haben bisher nicht für Trump gespendet.

Dabei dürfte es nun auch bleiben. Koch kritisierte zu Beginn der Zusammenkunft die aktuelle politische Situation. „In manchen Fällen haben wir nicht wirklich gute Optionen“, sagte er in seinen Auftaktworten.

Charles und David Koch laden seit Jahren immer wieder zu solchen Treffen ein, die bisher fast ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. Diesmal ist eine kleine Zahl an Journalisten zugelassen, unter ihnen auch einer von der Nachrichtenagentur AP.

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