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Special

15.11.2016

01:57 Uhr

Russlands Beziehung zu den USA

Putin telefoniert mit Trump

Vergangenen Dienstag war Wladimir Putin einer der ersten ausländischen Gratulanten bei Donald Trump. Nun wollen sie die Beziehungen zwischen ihren Ländern verbessern. Putin stellt dafür allerdings Bedingungen.

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MoskauDer russische Staatschef Wladimir Putin und der künftige US-Präsident Donald Trump haben sich in einem ersten Telefonat für bessere Beziehungen zwischen ihren Ländern ausgesprochen. Beide seien sich einig gewesen, dass das gegenwärtige Verhältnis äußerst unzufriedenstellend sei. Das teilte der Kreml nach dem Gespräch vom Montag in Moskau mit.

Den Angaben nach vereinbarten Trump und Putin, ihre Telefonkontakte fortzusetzen, und fassten auch ein persönliches Treffen ins Auge. Der Kremlchef hatte als einer der ersten ausländischen Politiker Trump am vergangenen Dienstag zum Wahlsieg gratuliert.

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Putin erklärte sich bereit, mit der neuen US-Administration einen partnerschaftlichen Dialog zu führen auf Grundlage „von Gleichberechtigung, gegenseitigem Respekt und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten“. Bei dem Gespräch sei es auch um Syrien gegangen als Teil gemeinsamer Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, teilte der Kreml mit.

Die beiden seien sich einig gewesen, dass die bilateralen Beziehungen in eine konstruktive Zusammenarbeit münden müssten, hieß es weiter. Beide Länder müssten zu einer "pragmatischen Kooperation mit gegenseitigem Nutzen zurückkehren, die die Interessen beider Staaten sowie die Sicherheit und Stabilität der Welt berücksichtigen müsse".

Trump freut sich auf „starkes und anhaltendes Verhältnis“ mit Russland

Trumps Büro erklärte, dass im Telefonat eine Reihe von Bedrohungen und Herausforderungen zur Sprache gekommen seien, mit denen die USA und Russland konfrontiert seien. Sie hätten zudem über strategische wirtschaftliche Problemstellungen und die 200 Jahre zurückreichenden US-russischen Beziehungen geredet. Trump freue sich auf ein „starkes und anhaltendes Verhältnis“ mit Russland.

Im Wahlkampf hatte Trump kaum Details genannt, wie er die zerrütteten Beziehungen zu Moskau wiederherstellen möchte. Amtsinhaber Barack Obama hatte seine Präsidentschaft mit dem Ziel eines „Neustarts“ im Umgang mit Russland begonnen. Doch ist das bilaterale Verhältnis nicht zuletzt wegen den Konflikten in der Ukraine und Syrien auf dem tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg.

Während des US-Wahlkampfs war Trump immer wieder mit dem Vorwurf enger Bande mit Putin konfrontiert. Außerdem gab es Berichte über eine russische Einmischung in das Wahlprozedere, was der Kreml zurückwies. Doch machten die staatlich kontrollierten Medien in Russland kein Geheimnis aus ihrer Präferenz für Trump. Dieser hatte vergangene Woche überraschend die Präsidentenwahl in den USA gewonnen und übernimmt am 20. Januar die Amtsgeschäfte vom Demokraten Obama.

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Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.11.2016, 08:53 Uhr

Diesen Artikel habe ich mir ausgedruckt und das Bild eingerahmt an die Wand gehängt.
Da wird mir ganz warm ums Herz.

Tschortscho Eibl

17.11.2016, 14:16 Uhr

Ich bin überzeugt, dass sowohl DT als auch VP begeistert sind, dass Frau v.d.L soviel Verständnis aufbringt !

Ist sie doch eine von Gottes Gnaden eingesetzte Politikerin
https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen

Nicht Löschen, ist ohne Polemik !!!
Ist auch kein Plagiat, Quelle ist angegeben !!!



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