Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Special

26.10.2016

01:09 Uhr

Trump über Hillary Clinton

„Wir enden im Dritten Weltkrieg“

Trump kritisiert Clintons Syrien-Politik und sieht den Weltfrieden gefährdet. Unterdessen spricht sich ein weiterer prominenter Republikaner gegen Trump aus: Colin Powell gab bekannt, dass er die Demokratin wählen wird.

US-Wahlkampf

Trump: „Mit Clinton bekommen wir den dritten Weltkrieg“

US-Wahlkampf: Trump: „Mit Clinton bekommen wir den dritten Weltkrieg“

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

DoralDer republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seiner Konkurrentin Hillary Clinton vorgeworfen, mit ihrer Syrien-Politik den Weltfrieden zu gefährden. „Wir enden im Dritten Weltkrieg über Syrien, wenn wir Hillary Clinton folgen“, sagte Trump in einem Interview. Clinton hatte sich für die Einrichtung von Flugverbotszonen und sicheren Bereichen zum Schutz der Zivilbevölkerung in Syrien starkgemacht. Einige Analysten hatten gewarnt, diese Gebiete abzusichern könnte zu einer direkten Konfrontation mit Russland führen.

„Du kämpfst (dann) nicht mehr gegen Syrien, du kämpfst gegen Syrien, Russland und den Iran, OK? Russland ist eine Atommacht, aber eine, in der die Bomben funktionieren, anders als in anderen Ländern, die nur reden“, sagte Trump.

Trump-Parteigenosse und -Gegner John Kasich: „Dann stirbt die Partei“

Trump-Parteigenosse und -Gegner John Kasich

Premium „Dann stirbt die Partei“

John Kasich ist das moralische Gewissen der US-Republikaner. Bei den Vorwahlen gab er sich Trump geschlagen, doch er bekämpfte ihn weiter. Im Interview spricht der Gouverneur über den Überlebenskampf seiner Partei.

Der umstrittene Kandidat sprach sich dafür aus, dem Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat Vorrang vor allen anderen Zielen in der Außenpolitik einzuräumen. Auch die Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad - seit langem ein vorrangiges Ziel der US-Außenpolitik - sei nicht die wichtigste Priorität. „Assad ist zweitrangig für mich, hinter dem IS. Wir sollten uns auf den IS konzentrieren, nicht auf Syrien.“

Unterdessen sprechen sich immer mehr prominente Republikaner gegen Trump aus. Colin Powell, früherer US-Außenminister unter dem Republikaner George W. Bush, wird bei der Präsidentenwahl am 8. November für die Demokratin Hillary Clinton stimmen. Dabei hatte Powell unlängst Clinton vorgeworfen, ihn in ihre E-Mail-Affäre hineinzuziehen. Die frühere Außenministerin erklärte, ihr Amtsvorgänger habe ihr zur Einrichtung eines privaten Servers für ihre Zeit im State Department geraten. Powell wies dies zurück.

Trump, der Kandidat seiner eigenen Partei sei nicht für das Präsidentenamt geeignet, sagte Powel „Er beleidigt Amerika fast jeden Tag.“ Der ehemalige Chefdiplomat ist einer von vielen Republikanern, die sich gegen Trump aussprechen. Auch George W. Bush und sein Vater, Ex-Präsident George Bush, unterstützen Trump nicht. Powells republikanische Amtsnachfolgerin Condoleezza Rice hatte sogar den Rückzug Trumps von der Kandidatur gefordert.

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

26.10.2016, 08:27 Uhr

Die Kriegstreiber von Demokraten (Clinton) und den Republikanern (Powell) schließen sich zusammen um gegen den Volksvertreter Trump eine Front zu bilden.

Daran merkt man...Trump ist weder ein kriegstreibender und Volksausbeutender Finanz-Politiker (die sich auch gerne Eliten nennen) sondern er ist ein bodenständiger und volksnaher Mensch. Ein Mensch der in seinen Familienstammbaum den "Amerikanischen Traum von Freiheit, Selbstbestimmung, Patriotismus und Leistung" zuhause hat.

Herr Robbie McGuire

26.10.2016, 09:09 Uhr

Trump hat jeglichen Bezug zur Realität verloren. Noch wird die Politik vom aktuellen Präsidenten unter Einbeziehung des Kongresses gemacht. Trump ist und bleibt einer der ganz großen Schwätzer, Egomanen und wird selbst in den USA als Demagoge bezeichnet.

Frau mona mariposa

26.10.2016, 10:16 Uhr

Powell war doch derjenige, der mit einer Power Point Präsentation den Giftgasangriff von Saddam Hussein bewies und damit den Grund für den Irakkrieg lieferte. Er wusste auch, dass deutsche Firmen bei der Produktion des Gases geholfen haben.
Gleich und gleich gesellt sich gern. Die Gerechten und Freunde der Wahrheit unter sich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×