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Special

10.11.2016

10:13 Uhr

US-Entscheidungen am Wahltag

Kiffen, Kondome und die Rückkehr der Todesstrafe

VonAxel Postinett

In den USA wurde nicht nur ein neuer Präsident gewählt. Gleichzeitig waren in mehreren Bundesstaaten Bürger zu Volksabstimmungen aufgerufen. Mit dem Ergebnis: Mehr Rausch – und weniger Bevormundung.

US-Wahl

Der Tag danach: Wütender Protest, Tränen und Jubel

US-Wahl: Der Tag danach: Wütender Protest, Tränen und Jubel

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San FranciscoAlle vier Jahre werden die Bürger in den USA auch Gesetzgeber. Sie wählen nicht nur ihren Präsidenten, sondern stimmen auch über Gesetze ab, die nur in ihrem Bundesstaat gültig sein sollen. Eingebracht werden die Vorschläge von Bürgern oder Politikern. Wenn sie eine Mindestzahl von Unterstützern erreichen, kommen sie auf die Wahlzettel. Was davon durchgekommen ist und was nicht, wirft ein Schlaglicht auf das neue Amerika unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump.

Einige Staaten entschieden sich für eine weitere Entkriminalisierung von Cannabis, auch Hasch genannt. In Kalifornien, Massachusetts und Nevada, ist der Zug am Joint jetzt auch zum puren Vergnügen erlaubt, genauso wie der Genuss von Alkohol. Doch auch für den Genuss von Cannabis gibt es Einschränkungen: Konsumenten müssen mindestens 21 Jahre alt sein, man darf nur eine geringe Menge des Stoffs mit sich führen und eine Handvoll Pflanzen im Garten anbauen. Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist untersagt.

Cannabis-Legalisierung: Die etwas andere Cloud im Silicon Valley

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In neun US-Bundesstaaten wird am 8. November über die Legalisierung von Cannabis abgestimmt. Einer davon ist Kalifornien, wo ehemalige Apple-Designer an der wirtschaftlichen Zukunft des Staates arbeiten – mit Cannabis.

In Arizona konnten sich die Befürworter nicht durchsetzen, die anderen Staaten erlauben hingegen den Einsatz als verschreibungspflichtiges Medikament. Seit Monaten hat sich die Cannabis-Industrie auf diesen Tag vorbereitet und auch die Staaten reiben sich die Hände: Kalifornien rechnet auf mittlere Sicht mit jährlichen Steuereinnahmen aus dem Hasch-Verkauf von bis zu einer Milliarde Dollar.

Auch wenn Donald Trump ohne Einschränkungen zum freien Waffenbesitz steht und die Waffenlobby NRA zu seinen besten Unterstützern zählt, wird er im Weißen Haus einen schweren Stand haben. Vier Bundesstaaten haben sich für schärfere Waffengesetze ausgesprochen. In Kalifornien etwa wird in Zukunft jeder Munitionskauf an eine zentrale Erfassungsstelle gemeldet. Das ist eine Reaktion auf die Funde von wahren Munitionslagern bei einigen Tätern früherer Massenmorde an Schulen oder Universitäten. Für den Munitionskauf ist zudem eine eigene Erlaubnis notwendig. Private Waffenverkäufe müssen über einen lizensierten Waffenhändler abgewickelt werden, der die gesetzlich vorgeschriebene Personenüberprüfung vornimmt.

Reaktionen aus dem Netz

Der legale, unkontrollierte Waffenhandel zwischen Privatpersonen, auch im Internet, gilt als größtes Schlupfloch in der US-Waffenkontrolle und ist in vielen Bundesstaaten weiter erlaubt. Im Bundesstaat Washington kann die Polizei jetzt bei Familien in „Krisensituationen“, etwa nach häuslicher Gewalt, auf Antrag eines Gerichts oder eines Familienangehörigen legal erworbene Waffen zeitweilig beschlagnahmen. Nevada stimmte ebenfalls für striktere Waffenkontrollen, in Maine kam der Antrag nicht durch.

Alle Anträge hatte die Waffenlobby NRA heftig bekämpft. Anti-Waffen-Aktivisten fürchten jetzt, der Verband werde Druck auf Trump ausüben, damit er ein Bundesgesetz erlässt, das die Landesgesetze aus Kraft setzt.

Kommentare (12)

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Herr Günther Schemutat

10.11.2016, 11:38 Uhr

Nachdem der gestrige Tag einem das Gefühl vermittelt hat, dass die Pegida in den Bundestag eingezogen ist , ist mir weiterhin einiges klar.

Mit Steimeier, der Trump als Hassprediger bezeichnet und ihm auch nicht zur Wahl gratuliert hat, hat einer seinen weiteren Weg in der Politik selber verbaut. Als AM nicht mehr tragbar und Trump wird ihn nur als zweite Wahl und Feind ansehen . Als Bundespräsident ist Steinmeier auch verbrannt ,denn der soll doch eigentlich versöhnen und nicht spalten. Auch Gabriel an der Spitze einer ROT/ROT/GRÜNEN mehr kommunistischen Partei ohne Inhalt , wird
bei Trump nach dessen Beleidigungen gegen ihn nichts ernten.

Das gilt für fast alle Deutschen Politiker , die Trump mit Beleidigungen und Häme überzogen haben.

Nachdem Merkel ganz Europa gegen uns Deutsche aufgebracht hat, die Engländer vertrieben hat , hat sie auch noch Amerika als Feind erkoren.

Ihren Gruß mit Bevormundung an Trump er solle die Demokratie, Sexuelle Richtungen, Freiheit und Werte einhalten ist die größte Beleidigung an Amerikaner.

Trump selber wird ein guter Präsident , er wird nichts gefährden was ihm schadet und sein Ziel ist es eine politische Dynastie Tump aufzubauen und dazu werden die ersten 4 Jahre genutzt. Die schlappe EU die sich nie um die Bürger gekümmert hat muss nun sehen, dass der Hass sich immer mehr unter den Menschen breit macht.

Überall taucht jetzt die Frage auf, was machen die alten Parteien falsch ?

Das kann ich beantworten: Wer auf dies Frage eine richtige Antwort gibt, der wird
nicht gehört und soll auch nicht gehört werden.

Das machen alle Alt Parteien falsch.

Weiterhin ist Heimat kein Arbeitsplatz mit vielen Leuten wo der Chef bestimmt
sondern ein Ort wo man sicher ist, das dieser Platz einem und den Kindern gehört ohne Bevormundung. Diese Sehnsucht bricht jetzt in Europa und Amerika aus.

Herr Paul Kersey

10.11.2016, 12:01 Uhr

America, home of the free and the dumb!

Account gelöscht!

10.11.2016, 12:24 Uhr

Wieso dürfen die Bürger in den europäischen Staaten nicht über die Todesstrafe abstimmen?

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