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Special

08.09.2016

17:39 Uhr

US-Präsidentschaftskandidat Johnson

„Was ist Aleppo?“

Der libertäre US-Präsidentschaftskandidat Gary Johnson gilt als Trump-Schreck. Doch in einer TV-Show macht er seinem republikanischen Konkurrenten höchstens auf dem Feld der Unwissenheit ernste Konkurrenz.

Zumindest in einer Hinsicht ist sich der libertäre Präsidentschaftskandidat sicher: Syrien sei „ein Schlamassel“. AP

Gary Johnson

Zumindest in einer Hinsicht ist sich der libertäre Präsidentschaftskandidat sicher: Syrien sei „ein Schlamassel“.

WashingtonDer libertäre US-Präsidentschaftskandidat Gary Johnson hat sich von einem Fernsehmoderator erklären lassen, wer oder was „Aleppo“ ist. Johnson wurde am Mittwoch (Ortszeit) in der MSNBC-Sendung „Morning Joe“ gefragt, wie er als Präsident mit Blick auf die umkämpfte syrische Stadt vorgehen würde. Seine Antwort: „Und was ist Aleppo?“

Moderator Mike Barnicle fragte ungläubig zurück: „Sie machen Scherze!“ Doch Johnson versicherte, er spaße nicht. Barnicle begann daraufhin, ihm die Vorgänge in Aleppo zu erklären. Als er bei der Flüchtlingskrise angelangt war, unterbrach ihn Johnson und sagte: „Okay, ich hab's.“

Der frühere Gouverneur des US-Staats New Mexico fügte hinzu, Syrien sei „ein Schlamassel“. Die einzige Lösung für Syrien sei, dass die USA die Krise gemeinsam mit Russland diplomatisch beendeten. Johnson tritt bei der Präsidentenwahl im November als Außenseiter an und gilt als chancenlos.

Von

ap

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