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Special

06.09.2016

18:26 Uhr

US-Wahl 2016

Trump überholt Clinton in neuer Umfrage

Eine Umfrage des TV-Senders CNN sieht Donald Trump vor Hillary Clinton: Der republikanische Präsidentschaftskandidat liegt derzeit zwei Prozentpunkte in Führung. Besonders ältere, weiße Männer wählen demnach Trump.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat erneut Gewalt gegen Konkurrentin Clinton angedeutet. AP

Donald Trump

Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat erneut Gewalt gegen Konkurrentin Clinton angedeutet.

WashingtonDer rechtspopulistische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seine Rivalin Hillary Clinton in einer neuen Meinungsumfrage überholt: In einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Senders CNN und des Meinungsforschungsinstituts ORC sprachen sich 45 Prozent der Befragten für Trump als Präsident aus, während 43 Prozent Clinton bevorzugten. Bislang hatte die Demokratin Clinton in den meisten Umfragen vor dem Republikaner Trump gelegen, doch war der Abstand zuletzt geschmolzen.

Wie die neue Umfrage zeigte, gibt es zwischen den Bevölkerungsgruppen deutliche Unterschiede. Bei den Männern sprachen sich 54 Prozent für Trump aus und 32 Prozent für Clinton, während bei den Frauen 53 Prozent für Clinton waren und 38 Prozent für Trump.

Wie Trump künftig mit Einwanderern umgehen möchte

Punkt 1

Bau einer Grenzmauer zu Mexiko - auf Kosten des Nachbarlandes.

Punkt 2

Beendigung moderater Haftzeiten für kriminelle gewordene Einwanderer - keine Politik des „catch and release“ (einfangen und freilassen) mehr.

Punkt 3

Null-Toleranz-Politik für illegal eingewanderte Kriminelle, wovon es zwei Millionen in den USA gebe.

Punkt 4

Keine staatlichen Gelder für die mehr als 300 US-Städte wie San Francisco, die illegale Einwanderer aufnehmen.

Punkt 5

Anweisungen der Obama-Regierung sollen kassiert, die Migrationsgesetze in voller Härte durchgesetzt werden.

Punkt 6

Keine Visa mehr für Einwanderer aus Staaten, die kein strenges Screening-System für die Überprüfung vorsehen.

Punkt 7

Herkunftsländer werden gezwungen, deportierte Einwanderer zurückzunehmen.

Punkt 8

Komplettierung eines Systems zur biometrischen Visa-Erkennung - Menschen mit abgelaufenen Visa sollen sofort ausgewiesen werden.

Punkt 9

Schwieriger Zugang für Einwanderer zu Jobs und Sozialleistungen in den USA.

Punkt 10

Reform der Regelungen zur legalen Einwanderung, im Interesse der USA und der einheimischen Arbeiterschaft.

Auch die Wähler unter 45 Jahre bevorzugten demnach Clinton: Sie bekam in dieser Gruppe 54 Prozent Zustimmung, während Trump nur 29 Prozent der Jüngeren begeisterte. Bei den nicht-weißen Bevölkerungsgruppen sprachen sich fast vier Mal mehr Befragte für Clinton aus als für Trump waren am Montag in die heiße Wahlkampfphase gestartet. Beide gingen im Schlüsselstaat Ohio auf Stimmenfang. Die Präsidentschaftswahl findet am 8. November statt.

Von

afp

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