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Special

07.11.2016

19:05 Uhr

US-Wahlen

Trump kritisiert FBI-Entscheidung zu Clinton

Vonap , afp

Das FBI sieht in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton keinen Anlass für eine strafrechtliche Ermittlung. Clintons Konkurrent Donald Trump wirft dem FBI nun vor, damit die USA lächerlich gemacht zu haben.

Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Virginia. AFP; Files; Francois Guillot

Trump kritisiert FBI-Entscheidung zu Clinton

Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Virginia.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat das Verhalten des FBI in der E-Mail-Affäre um seine demokratische Rivalin Hillary Clinton kritisiert. „Jetzt ist es am amerikanischen Volk, an der Wahlurne die Gerechtigkeit walten zu lassen“, sagte er am Montag bei einer Kundgebung in Sarasota in Florida.
Trump sprach vor seinen Anhängern in dem besonders stark umkämpften Bundesstaat und gab sich siegessicher. Sein Wahlsieg werde das Ende des „korrupten Washingtoner Establishments“ einläuten. „Wenn wir morgen gewinnen, werden wir den Sumpf trockenlegen“, sagte Trump vor einer begeisterten Menge. Sein Vertrag mit dem Wähler beginne damit, die „Korruption in der Regierung“ zu beenden und das Land „von Interessengruppen zu befreien“.

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FBI-Direktor James Comey hatte am Sonntag den Kongress darüber informiert, dass neu aufgetauchte E-Mails keinen Anlass für eine strafrechtliche Ermittlung gegen Clinton geben. Trump warf ihm vor, damit die USA lächerlich gemacht zu haben. „Unser Land ist auf der ganzen Welt eine Lachnummer“, sagte Trump seinen Anhängern. Er fügte hinzu: „Das System ist manipuliert, aber zumindest wissen wir es.“

Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Ryan, hat sich hinter den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump gestellt.

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Die Amerikaner könnten die Ära Clinton beenden, indem sie für Trump stimmten, sagte Ryan, der dem Milliardär gegenüber bisher distanziert aufgetreten war. Zur Diskussion um die E-Mails der demokratischen Kandidatin Clinton sagte Ryan, sie habe Staatsgeheimnisse gefährdet und die nationale Sicherheit untergraben.

Trumps Wahlkampfkalender war bis zum Schluss gefüllt: Nach seinem Auftritt in Florida waren weitere Stopps in North Carolina, Pennsylvania, New Hampshire und Michigan geplant. Damit hielt er sich ebenso wie Clinton in einigen der sogenannten swing states auf - dort ist es besonders knapp zwischen den beiden Kandidaten.

Der US-Wahlkampf wurde dieses Mal besonders erbittert geführt und war gespickt mit persönlichen Angriffen. Laut dem jüngsten Durchschnittswert vom Montag, den die Seite RealClearPolitics aus mehreren Umfragen errechnet, lag Clinton zuletzt 2,7 Prozentpunkte vor Trump. Der Sender CBS sah die Demokratin landesweit mit 45 Prozent vier Punkte vor dem Republikaner mit 41 Prozent.

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