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Special

25.09.2016

10:56 Uhr

US-Wahlkampf

Die „New York Times“ würde Clinton wählen

Hillary Clinton bekommt Schützenhilfe von der mächtigen „New York Times“: Knapp sechs Wochen vor der US-Wahl hat sich die Zeitung mit einer Wahlempfehlung offiziell hinter die Demokratin gestellt.

Die New York Times hat sich in Sachen US-Wahl klar positioniert. AFP; Files; Francois Guillot

Hillary Clinton und Donald Trump

Die New York Times hat sich in Sachen US-Wahl klar positioniert.

WashingtonDie einflussreiche „New York Times“ hat eine Wahlempfehlung für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgegeben. In einem Leitartikel würdigte die Zeitung am Samstag „Intellekt, Erfahrung und Mut“ der Politikerin.

Die heutige Welt kämpfe gegen Herausforderungen wie Krieg und Terrorismus sowie den Druck durch die Globalisierung, schrieb die Zeitung. Clinton habe diese Probleme analysiert und die „Antworten darauf genau abgewogen“.

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Mit einer Spielbank wollte Donald Trump vor gut 20 Jahren die Wirtschaft von Gary beleben und Migranten Jobs verschaffen – profitiert hat nur er selbst. Doch im Wahlkampf gibt er den „Retter“ strukturschwacher Regionen.

Ihr republikanischer Herausforderer Donald Trump sei hingegen der „schlimmste Kandidat, den eine große Partei in der modernen amerikanischen Geschichte hervorgebracht hat“. Er offenbare nichts von sich selbst oder von seinen Plänen – stattdessen verspreche er den Wählern den Himmel auf Erden.

Nun sollten die US-Bürger aber nicht nur deshalb Clinton wählen, weil die Alternative Trump laute, warnte die „New York Times“. Vielmehr müssten sich die Wähler darüber klar werden, mit welchen Problemen das Land konfrontiert sei und Clintons Fähigkeiten abwägen, diese anzupacken.

Die einflussreiche Zeitung gab ihre Wahlempfehlung nun kurz vor dem ersten TV-Duell zwischen Clinton und Trump ab, das in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) stattfindet. Sechs Wochen vor der Wahl liegen die frühere Außenministerin und der Immobilienmogul in den Umfragen nah beieinander.

Die „New York Times“ hat seit John F. Kennedy im Jahr 1960 ausschließlich Präsidentschaftskandidaten der Demokraten unterstützt. Letztmalig hinter einen Republikaner gestellt hatte sich die Zeitung in den Jahren 1952 und 1956, als Dwight D. Eisenhower für die Partei angetreten war. Ihre allererste Unterstützung gab sie 1860 dem Republikaner Abraham Lincoln.

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