Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Special

06.11.2016

11:40 Uhr

US-Wahlkampf in Nevada

Secret Service holt Trump von der Bühne

Bei einem Wahlkampfauftritt von Donald Trump in Reno ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat musste in Sicherheit gebracht werden.

Von Sicherheitsleuten wird der Präsidentschaftskandidat in Nevada von der Bühne gebracht. Screenshot

Donald Trump in Reno

Von Sicherheitsleuten wird der Präsidentschaftskandidat in Nevada von der Bühne gebracht.

RenoBeim Wahlkampfendspurt in Reno im Bundesstaat Nevada ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump vom Secret Service kurzzeitig in Sicherheit gebracht worden. Geduckt und begleitet von zwei Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes wurde er hinter die Bühne geführt, nachdem jemand im Publikum „Waffe“ gerufen hatte.

Wenige Minuten später kehrte Trump auf die Bühne in dem als Spielerparadies bekannten Ort zurück. „Niemand hat gesagt, dass es leicht sein würde, aber uns wird niemand stoppen“, rief er seinen Anhängern zu. Der 70-Jährige dankte dem Secret Service für dessen Einsatz und setzte seine Rede fort.

Ein Politik-Journalist des „Guardian“, der ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend war, twitterte, dass ein glatzköpfiger weißer Mann in einem Kapuzenpullover mit Handschellen aus dem Saal geführt wurde.

Fernsehbilder hatten zuvor nach einem Handgemenge vor der Bühne einen am Boden liegenden weißen Mann gezeigt, der später abgeführt wurde. Wie der Secret Service anschließend mitteilte, wurden der Mann und die Umgebung sorgfältig durchsucht, es sei aber keine Waffe gefunden worden. Der Verdächtige sei aus dem Gewahrsam entlassen worden.

Der Festgenommene sagte nach Angaben von NBC News, er sei sein Leben lang Republikaner und habe nur versucht, ein Schild mit der Aufschrift „Republikaner gegen Trump“ hochzuhalten.

Es ist nicht das erste Mal, das Trump während eines öffentlichen Veranstaltung angegriffen wurde. Im Juni wurde ein Mann in Las Vegas verhaftet, weil er versucht hatte, einem Polizisten die Waffe zu entwenden, mit der er versuchen wollte, Trump zu erschießen.

Nachdem Donald Trump hinter der Bühne in Sicherheit gebracht war, führten die Sicherheitsleute einen Mann aus dem Saal. Screenshot

Aufregung in Reno

Nachdem Donald Trump hinter der Bühne in Sicherheit gebracht war, führten die Sicherheitsleute einen Mann aus dem Saal.

Die Demokratin Hillary Clinton wirkte nach einem Kundgebungsmarathon in Florida etwas angeschlagen. Bei einer Rede war sie heiser und nur noch schwer zu verstehen, als sie am Ende leidenschaftlich ausrief: „Ich möchte eine Präsidentin für alle sein, lasst uns loslegen und für unser Land stimmen.“ Florida zählt zu den am heißesten umkämpften Bundesstaaten: Hier liegen die Ex-Außenministerin und der Multimilliardär in den Umfragen praktisch Kopf an Kopf.

Nur wenige Tage vor der Wahl sehen die meisten Umfragen Clinton jedoch vor dem Republikaner Trump. Eine am Samstag veröffentlichte Umfrage des Senders ABC und der „Washington Post“ zeigte sie mit 47 zu 43 Prozent vor ihrem republikanischen Kontrahenten Donald Trump. Nach einer Umfrage von Fox News lag sie zwei Prozentpunkte vor Trump.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×