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Special

10.08.2016

13:25 Uhr

US-Wahlkampf

Jeder fünfte Republikaner will Rückzug Trumps

Donald Trump hat sich mit einer ganzen Serie von kontroversen Äußerungen zahlreiche Gegner geschaffen. Auch der Widerstand in den eigenen Reihen wächst. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage.

US-Wahlkampf

Donald Trump: „Meine Kampagne ist die Zukunft“

US-Wahlkampf: Donald Trump: „Meine Kampagne ist die Zukunft“

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New YorkJeder fünfte Republikaner ist für einen Rückzug des eigenen Kandidaten Donald Trump aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervor. Demnach geben etwa 19 Prozent der Befragten an, dass der Milliardär die Segel streichen sollte. 70 Prozent sind für eine Fortsetzung von Trumps Wahlkampf. Zehn Prozent geben an, unschlüssig zu sein. Die Zahlen zeigen, wie das Ausmaß des Widerstands gegen den politischen Quereinsteiger in den eigenen Reihen ist. Der Unternehmer hat sich mit einer ganzen Serie von kontroversen Äußerungen zahlreiche Gegner geschaffen. In die Defensive geriet er zuletzt vor allem durch einen Streit mit den Eltern eines im Irak-Krieg gefallen muslimischen US-Soldaten.

Die Erhebung wurde zwischen dem 5. und 8. August erstellt und damit vor Trumps umstrittenen Äußerungen vom Dienstag zur Waffenlobby und seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton. Kritikern zufolge rief Trump dabei de facto dazu auf, die Demokratin zu erschießen. Trump wies diese Interpretation seiner Äußerungen zurück.

An der Umfrage nahmen 396 als Republikaner eingetragene Wähler teil. Die Fehlerquote liegt bei sechs Prozentpunkten. In einer Umfrage unter 1162 Wählern über die Parteigrenzen hinweg gaben 44 Prozent an, Trump solle seine Kandidatur beenden. Insgesamt baute Clinton in diversen Umfragen zuletzt ihren Vorsprung auf Trump aus. Besonders beliebt ist aber keiner der beiden Kandidaten. Fast 63 Prozent gaben jüngst an, keine positive Meinung zu Trump zu haben. Bei Clinton, die unter anderem wegen einer E-Mail-Affäre aus ihrer Zeit als Außenministerin in der Kritik steht, waren es etwa 53 Prozent, die sich negativ über die Kandidatin äußerten. Gewählt wird im November. Präsident Barack Obama darf nicht erneut antreten.

Von

rtr

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