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Special

24.02.2016

10:05 Uhr

US-Wahlkampf

Trump will Guantánamo ausbauen

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump provoziert einmal mehr. Er will das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo offen lassen, sollte er US-Präsident werden. Und es „mit vielen bösen Jungs auffüllen“.

US-Wahl 2016

Trump: „Wir werden Guantanamo nicht schließen“

US-Wahl 2016: Trump: „Wir werden Guantanamo nicht schließen“

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WashingtonZum dritten Mal in Folge hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump eine Vorwahl gewonnen: Gestern bekam er im Bundesstaat Nevada die meisten Stimmen. Seinen Wahlkampf befeuert er einmal mehr mit provokanten Aussagen, die Schlagzeilen machen: Er will das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba im Falle seines Wahlsiegs auf jeden Fall offen lassen, wie er in Nevada in der Nacht zu Mittwoch ankündigte.

„Wir werden es mit vielen bösen Jungs da draußen auffüllen“, sagte Trump. Am Dienstag hatte US-Präsident Barack Obama im letzten Jahr seiner Amtszeit noch einmal einen Anlauf zur Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers unternommen.

Dem Kongress legte er einen lang erwarteten Plan zur Schließung des Lagers vor. Diesen lehnten die Republikaner aber ab. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, befand, die Verlegung von Guantánamo-Insassen in die USA verstoße gegen das Gesetz.

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Obamas letzter Versuch

US-Präsident Obama will das Gefangenenlager Guantanamo schließen. Dafür will er 35 Gefangene freilassen – und 56 weitere in andere Gefängnisse in den USA verlegen. Es ist nicht der erste Versuch, das Lager zu schließen.

Trump wurde auch laut bejubelt, als er ankündigte, eine Mauer entlang der südlichen Grenze bauen zu wollen, die Mexiko zahlen müsse. Er grüßte von der Bühne einige seiner Milliardärsfreunde, darunter Phil Ruffin und Steve Wynn. „Jetzt sind wir gierig auf die Vereinigten Staaten.“

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ap

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